Homöopathie Praxistipps

Das homöopathische Calendula einsetzen

Lesezeit: < 1 Minute Das homöopathische Mittel Calendula officinalis wird besonders häufig bei leichten Verletzungen wie Schürfwunden oder Quetschungen eingesetzt. Nach der Wundreinigung, die mit verdünnter Calendula-Tinktur erfolgen kann, die äußerlich angewandt wird, kann das homöopathische Mittel Calendula die Wundheilung unterstützen. Lesen Sie hier, welche anderen Anwendungsgebiete es gibt.

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Das homöopathische Calendula einsetzen

Das homöopathische Calendula einsetzen

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Hauptanwendungsgebiete von Calendula officinalis

Die homöopathische Ringelblume eignet sich gut für die Behandlung von leichten Verletzungen.

Die Hauptindikationen des homöopathischen Mittels Calendula officinalis sind:

  • Schürfwunden
  • Risswunden
  • Quetschungen

Calendula wird darüber hinaus eingesetzt bei

  • leichten Verbrennungen
  • nach Zahnextraktion
  • bei Dammriss
  • bei Muskelfaserrissen
  • Verletzungen der Sehnen
  • Quetschungen der Extremitäten
  • offenen Frakturen

Wichtige Modalitäten die auf Calendula officinalis hinweisen

  • Betroffene sind sehr schmerzempfindlich und nervös
  • Betroffene erschrecken leicht

Außerdem berichten Betroffene über eine:

  • große Empfindlichkeit der Wunde gegen kalte Luft
  • Verschlimmerung der Beschwerden durch kalte Luft
  • Verschlimmerung der Beschwerden durch feuchtes Wetter
  • Hitzegefühl gegen Abend

Charakteristische Symptome die auf Calendula als Heilmittel hinweisen

  • Rötung um die Wunde herum
  • Neigung zu Eiterung der Wunde
  • starke Schmerzen (stärker als es die Größe der Wunde vermuten lässt)
  • gelbliche Verfärbung der Haut

Weitere Anwendungsgebiete von Calendula officinalis

Das homöopathische Mittel Calendula gilt in erster Linie als wichtiges Verletzungsmittel. Darüber hinaus wird es in eingesetzt bei:

  • einer starken Erkältungsneigung bei feuchtem Wetter
  • Husten mit grünem Auswurf
  • Heiserkeit
  • Schnupfen, bei dem nur ein Nasenloch verstopft ist
  • Schwerhörigkeit

Calendula officinalis bei Verletzungen in Kombination mit anderen homöopathischen Mitteln einsetzen

Das homöopathische Mittel Calendula officinalis wird bei Verletzungen häufig zusammen mit anderen homöopathischen Mitteln eingesetzt. Während bei Prellungen, Quetschungen und Risswunden häufig Calendula mit Arnica montana angezeigt ist, kommen bei Verletzungen der Sehnen und der Knochenhaut Calendula und Ruta graveolens zur Anwendung. Hat die Eiterung der Wunde bereits eingesetzt, ist zusätzlich Hepar sulfuris angezeigt.

Fazit

Das homöopathische Mittel Calendula officinalis ist ein bekanntes Verletzungsmittel. Es wird besonders häufig bei Schürfwunden, Risswunden und Quetschungen eingesetzt. Auch bei leichten Verbrennungen, nach Zahnextraktion und bei Dammriss kann es die Heilung unterstützen. Darüber hinaus wird es bei einer starken Erkältungsneigung bei feuchtem Wetter, bei Husten und Heiserkeit eingesetzt.

Bildnachweis: vulkanismus / stock.adobe.com

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