Homöopathie Praxistipps

Wie Sie den Ballentritt beim Pferd homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Durch einen Tritt der Hinterhufe können Pferde sich am Ballen der Vorderbeine im hinteren Bereich selbst verletzen. Es kann dabei zu erheblichen Prellungen und Quetschungen kommen die für das Pferd sehr schmerzhaft sein können. Mit homöopathischen Mitteln helfen Sie Ihrem Pferd schnell wieder fit zu werden.

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Wie Sie den Ballentritt beim Pferd homöopathisch behandeln

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Ballentritt beim Pferd

Meist entsteht ein Ballentritt indem sich das Pferd mit dem Hinterhuf in der Fesselbeuge des Vorderhufes, am Ballen oder Kronenrand verletzt. Für das Pferd kann diese Verletzung, egal ob Prellung, Quetschung oder Riss sehr schmerzhaft sein da dieser Bereich des Hufes sehr empfindlich ist. Bei offenen Stellen muss sofort der Tierarzt hinzu gezogen werden, damit kein Einschuss im Bein entsteht.

Zudem heilen Verletzungen in diesen Bereich oft schlecht und bei großen Wunden muss ev. ein Verband angelegt werden oder die Wunde sogar vom Tierarzt verschlossen werden. Sind Sie mit dem Pferd unterwegs ist es besser den Rest des Weges nicht zu reiten oder im schlimmsten Fall besser den Transport mit dem Pferdehänger zu erwägen.

Die Wunde sollte, wenn sie nicht zu tief ist, mit CalendulaTinktur 1:10 mit Wasser verdünnt oder Hypercal Lotion gereinigt werden. Desinfektionsmittel können brennen und sollten deswegen mit Vorsicht eingesetzt werden damit das Pferd nicht genau in dem Moment austritt wenn Sie die Wunde versorgen wollen. Nach der Reinigung kann man die Wunde äußerlich, wie erwähnt nur bei oberflächlichen Wunden, mit Aloe Gel bedecken. Das Aloe Gel lässt Hautwunden bis zu dreimal schneller verheilen als irgendeine andere Salbe.

Natürlich sollte das Pferd mit einer offenen Wunde am Bein nicht auf eine Matschkoppel oder in verdreckter Einstreu stehen, da die Entzündungsgefahr dann sehr hoch sein kann. Sollte sich die Wunde doch entzünden kann kolloidales Silber wie ein Antibiotikum wirken wenn die Wunde damit gereinigt wird.

Homöopathische Mittel die helfen:

Arnica C30 kann mit Hypericum C30 zusammen verabreicht werden. Arnica wirkt sehr gut bei Verletzungen die durch Prellungen, Quetschungen entstehen, Hypericum hilft bei verletzten Nerven und nimmt den Schmerz. Dazu verabreicht man dem Pferd 1-2 x an den ersten Tagen die beiden Mittel. Man gibt 5-10 Globulis in ein Stück Apfel solange bis die Wunde verschlossen ist und die Lahmheit aufhört.

Ledum C30, Calendula C30 können unterstützend eingesetzt werden und wenn die Wunde am Abheilen ist auch Silicea C30. Sollte die Wunde sich doch entzünden und eitern kann Hepar sulfuris C30 meist schnell helfen. Die Eingabe der Mittel erfolgt ebenso wie bei Arnica und Hypericum einige Tage bis die Wunde sauber und verschlossen ist und das Pferd nicht mehr lahmt. Danach hört man mit der Eingabe wieder auf.

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