Homöopathie Praxistipps

Hauterkrankungen beim Pferd durch Fliegen, Mücken u. Co.

Lesezeit: 2 Minuten Die Zeit der Fliegen, Bremsen, Zecken, Mücken und anderer Plagegeister ist wieder gekommen. Unsere Pferde leiden oft erheblich unter den Auswirkungen auf der Haut und an den Augen. Mit homöopathischen Mitteln lassen sich Schwellungen, Reizungen Eiterungen und Juckreiz oft gut behandeln.

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Hauterkrankungen beim Pferd durch Fliegen, Mücken u. Co.

Hauterkrankungen beim Pferd durch Fliegen, Mücken u. Co.

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Erkrankungen der Haut beim Pferd, durch Fliegen, Mücken und Bremsen

Für Pferde sind Fliegen und Mücken, sowie andere Plagegeister nicht nur lästig, sie können auch zu Hautproblemen beim Pferd führen. Offene Wunden werden durch Fliegen oft mit Fliegeneiern verunreinigt. Wird die Wunde nicht gereinigt und ständig überprüft können schlimme Infektionen entstehen.

Auch Mückenstiche oder Bremsenbisse können durch bakterielle Infektionen zu einem echten Problem für das Pferd werden und die Stiche oder Bisse können sich entzünden. Kriebelmücken führen in großen Schwärmen sogar zu einem hohen Blutverlust beim Pferd, weshalb man Pferde zur Schwarmzeit der Kriebelmücken besser im Stall lassen sollte.

Damit das Pferd eine Entlastung bei starkem Juckreiz erhält können homöopathische Mittel hier ebenso hilfreich sein wie bei Schwellungen oder Eiterungen der Wunden.

Befinden sich Fliegeneier in einer Wunde, muss die Wunde und der angrenzende Bereich rasiert und die Eier sorgfältig entfernt werden. Danach spült man die Wunde mit einer Calendula-Extern-Mischung, die aus Calendula Extern und Wasser im Verhältnis 1:10 herstellt wird. Calendula hilft die Wunde zu desinfizieren und sorgt für eine schnellere Heilung.

Sondert eine Wunde schon Eiter, ab gibt man dem Pferd Hepar sulfuris D30 1-2 x am Tag, bis die Eiterung aufhört und reduziert danach die Gaben auf 1x am Tag. Besteht bereits eine dunkelrote Verfärbung der Wunde und bildet sich eventuell schon eine Blutvergiftung heraus, sollte Tarentula D30 3 x täglich gegeben werden, auch Lachesis D30 kann dann angebracht sein. Die Gaben werden ebenso verringert wenn die Wunde heilt und das Mittel dann nur noch 1x täglich verabreicht.

Bei allen Stichen und Bissen durch Insekten oder auch durch Zecken, sollte das Pferd Ledum D30 1 x täglich erhalten. Apis D30 wendet man bei allen Schwellungen an und gibt auch dieses Mittel 1x täglich bis zur Besserung. Apis und Ledum können mit Hypericum D30 kombiniert werden wenn Schmerzen an den Wunden bestehen, die durch Nervenreizungen entstehen.

Oft haben Pferde gerade an den Augen Entzündungen durch Fliegen, die sehr unangenehm für das Pferd sind. Hier hilft man dem Pferd mit Euphrasia D30 1-3 x täglich, wenn die Augen stark tränen und die Absonderungen aus den Augen die Haut reizen. Es wird ebenso angewendet wenn die Augen durch die Reizung der Fliegen geschwollen sind.

Unterstützend erhält das Pferd Echinacea C30 1 x täglich um das Immunsystem zu stärken.

Bildnachweis: nmann77 / stock.adobe.com

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