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Homöopathie für Hunde – Arnica bei körperlicher Erschöpfung einsetzen

Lesezeit: 2 Minuten Arnica wird für Hunde meist nur eingesetzt, wenn der Hund überfordert wurde und Muskelkater haben könnte, dabei kann das Mittel bei vielen weiteren Problemen eingesetzt werden. Es hilft vor und nach Traumen nach Verletzungen und kann sogar bei Hautausschlägen Anwendung finden.

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Homöopathie für Hunde – Arnica bei körperlicher Erschöpfung einsetzen

Homöopathie für Hunde – Arnica bei körperlicher Erschöpfung einsetzen

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Arnica passend zum Verhalten des Hundes auswählen

Benötigt der Hund Arnica kann man dies an seinem Verhalten feststellen. Arnica wird benötigt bei körperlichen Schmerzen, die nach Überanstrengung oder einem Trauma (Operation oder Unfall z.B.) auftreten.

Der Hund benötigt das Mittel, wenn er sehr berührungsempfindlich ist oder sogar wenn er sich überhaupt nicht anfassen oder untersuchen lassen will, weil er so schmerzempfindlich ist.

Oft verkriecht der Hund sich in eine dunkle Ecke und hört auch nicht, wenn man ihn ruft. Die Schmerzen machen ihm so sehr zu schaffen, dass er nicht weiß, wie er liegen soll und deswegen ständig seine Lage verändert. Durch Trauma verursachte Verletzungen können sich so stark einprägen, dass der Hund selbst nach langer Zeit noch aus dem Schlaf hochschreckt und aufjault, obwohl die Verletzung bereits lange verheilt ist, kann sie immer noch berührungsempfindlich sein.

Arnica nicht bei schweren Wunden einsetzen

Allerdings sollte das Mittel nicht bei großen Fleischwunden, die stark bluten eingesetzt werden, da das Mittel die Blutung anregen könnte. Deswegen sollte es auch vor oder
nach Operationen nur in tiefer Potenz eingesetzt werden und möglichst nicht angewendet werden, wenn starke Blutungen während der OP auftreten
könnten.

Der Schwerpunkt von Arnica liegt zwar in der Behandlung von Prellungen, die durch Schlageinwirkung, Stoß oder Prellung entstanden sind, es kann aber auch bei Erkrankungen von Herz und Kreislauf sehr hilfreich sein. Gerade bei Hunden, die im Leistungssport eingesetzt werden und die dadurch schwach und übertrainiert wirken, kann es helfen.

Arnica bei Erkrankungen der Gelenke

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates hilft es bei schmerzempfindlichen Gelenken oder Verspannungen im Rückenbereich der Muskulatur, also bei Muskelkater. Der Hund zeigt dann eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit in diesen Bereichen.

Auch bei Blutungen aus der Nase oder den Ohren nach einem Unfall, die mit Schwindel oder Bewusstseinstrübungen verbunden sein können, sollte es zu einer schnellen Besserung führen. Bei Erbrechen mit Durchfall, der sehr stinken kann oder bei Verstopfung nach Verletzungen oder Schmerzen, die dadurch entstanden sind, ist es ebenso sehr hilfreich.

Weitere Erkrankungen die sich im Arzneimittelbild von Arnica wiederfinden sind u.a. Grippe mit Zerschlagenheitsgefühl und sogar Hautausschläge, die symmetrisch auftreten, können beim Hund zu finden sein. Nach Verletzungen können auch Hautausschläge auf Narben erscheinen.

Arnica sollte vor großen Operationen also besser nicht gegeben werden und bei kleineren Blutungen setzt man besser eine höhere Potenz ein, um eine schnelle Besserung zu erreichen.

Bildnachweis: Kanusommer / stock.adobe.com

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