Homöopathie Praxistipps

Arnica montana als homöopathisches Mittel

Lesezeit: 2 Minuten Arnica montana ist wohl das bekannteste homöopathische Mittel. Auch diejenigen Eltern, die eigentlich nicht so recht an die Wirkung der Homöopathie glauben, nehmen für ihre Kinder Arnica montana auf Reisen mit, weil sie wissen, dass sie kleinere Verletzungen damit gleich vor Ort behandeln können.

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Arnica montana als homöopathisches Mittel

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Das homöopathische Mittel Arnica montana und seine Mittelwirkung
Arnica montana ist hauptsächlich als Akutmittel in der Homöopathie bekannt. Es hilft bei kleineren Verletzungen. Nach dem das Kind aufs Knie gefallen ist und wenn sich am Kopf eine Beule bietet, kann Arnica homöopathisch gegeben die Schwellung und damit den Schmerz zurückgehen lassen. Arnica ist aber auch als Verletzungsmittel nach einem Unfall bekannt, wenn der Verletztet meint, er habe nichts und es aber offensichtlich ist, dass er eine starke Verletzung hat.

Arnica ist auch ein gutes homöopathisches Mittel für psychische Folgen von einem Unfall. Gerade wenn Menschen nach einem Verkehrsunfall noch lange nach dem auf der körperlichen Ebene alle Verletzungen geheilt sind, mit psychischen Symptomen zu kämpfen hat, kann Arnica montana das angezeigte homöopathische Mittel sein.

Arnica montana – das homöopathische Mittelbild
Arnica montana, der Bergwohlverleih, gehört der Gattung der Korbblütler an. Das psychische Bild aller Korbblütler (Chamomilla, Calendula, Cina, Bellis-perennis und Eupatorium-perfoliatum) zeichnet sich dadurch aus, dass sie versuchen stärker zu wirken als sie sind. Die eigene Verletzlichkeit wird nicht wahrgenommen und nach außen hin wird eine Stärke demonstriert die innerlich nicht wirklich vorhanden ist.

Dieses Muster kann schon in der Kindheit wirken, wenn Arnica-Kinder merken, dass ihre Verletzlichkeit ausgenutzt wird und sie versuchen sich durch übertriebene Härte gegen sich selbst vor Verletzungen von außen zu schützen. Arnica-Menschen sind unbedingte Stehaufmännchen. Sie stecken sehr große körperliche Belastungen gut weg und halten auch auf psychischem Gebiet eine Menge aus. Meist werden sie, wenn sie sich selbst vollkommen überlastet haben, durch einen Unfall gestoppt. So kommt es dass, das Verletzungsmittel Arnica im Akutfall auch konstitutionell häufig passend ist.

Arnica montana als homöopathisches Akutmittel
Das homöopathische Mittel Arnica hilft vor allem bei Stoß- und Schlagverletzungen. Hat sich ein Kind beim Zusammenstoß mit einem harten Gegenstand eine Beule am Kopf zugezogen, wird Arnica schnell dafür sorgen, dass die Schwellung zurückgeht und die Schmerzen dadurch weniger werden.

Arnica hilft auch wenn man sich mal den kleinen Zeh gestoßen hat. Auch hier nimmt Arnica die Schwellung und dadurch den Schmerz. Arnica montana wird auch gerne gegeben, wenn eine Operation bevorsteht. Entweder direkt vor der Operation oder danach zur Wundheilung. Wobei hier auch die homöopathischen Mittel Staphisagria oder Ledum infrage kommen.

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