Homöopathie Praxistipps

Prellungen und Quetschungen homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Bei Kindern kommt es relativ häufig zu leichten Prellungen und Quetschungen. Aber auch Erwachsene ziehen sich manchmal eine Prellung oder eine Quetschung zu. Lesen Sie hier, welche homöopathische Mittel Sie einsetzen können, um die auftretenden Beschwerden zu lindern.

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Prellungen und Quetschungen homöopathisch behandeln

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Prellungen mit homöopathischen Mitteln behandelnArnica montana
Neben den Schmerzen kommt es häufig zu einem starken Bluterguss. Der Bereich um den geprellten oder gequetschten Bereich schwillt durch die Blutung und austretende Gewebsflüssigkeit schnell an. Die Schmerzen können drückend oder stechend sein.

Eine blutende Wunde sollte zunächst äußerlich versorgt werden. Erstes Mittel bei Prellungen mit Schmerzen, Schwellung und Bluterguss ist Arnica montana. Arnica hat auch eine blutstillende Wirkung und wenn der Betroffene unter einem Schock leidet, ist Arnica montana das Mittel der Wahl.

Quetschungen homöopathisch behandeln – Hypericum
Hypericum, Johanniskraut als homöopathisches Mittel, hilft bei Verletzungen, die im Bereich von nervenreichem Gewebe auftreten. Gerade wenn man sich eine Fingerkuppe oder einen Zeh eingeklemmt hat und es in diesem Bereich zu einer Quetschung gekommen ist, kann dies sehr schmerzhaft sein.

Hypericum hilft dann, die Schmerzen zu lindern und das verletzte Gewebe schnell zu heilen. Ist es durch die Quetschung auch zu einer Kapselverletzung gekommen, kann Ruta graviola zusätzlich eingenommen werden.

Quetschung mit offener Wunde homöopathisch behandeln – Ledum
Ledum ist angezeigt, wenn durch die Quetschung eine offene Wunde entstanden ist. Besonders wenn die Wundränder ausgefranst sind und das Gewebe nicht gut zusammen heilen will, kann Ledum den Heilungsprozess beschleunigen. Ledum ist außerdem angezeigt, wenn durch eine Prellung ein sehr großer Bluterguss entstanden ist, der sich blau-schwarz verfärbt.

Verletzung der Knochen homöopathisch behandeln – Symphytum
Symphytum
hilft, wenn es durch die Prellung oder Quetschung auch zu einer Verletzung der Knochen gekommen ist. Besonders wenn eine Prellung der Gesichtsknochen oder der Schienbeinknochen behandelt werden muss, ist Symphytum das homöopathische Mittel der Wahl. Bei einer zusätzlichen Verletzung der Knochenhaut kann wiederum Ruta graviola zusätzlich gegeben werden.

Die Dosierung der homöopathischen Mittel bei Prellungen und Quetschungen
In der Regel reicht es aus, das angezeigte Mittel in einer C30 in kürzeren Abständen zu geben. Ist der Schmerz sehr intensiv, kann das angezeigte Mittel in einem Glas Wasser aufgelöst werden und alle 5-10 Minuten ein Schluck eingenommen werden, bis Linderung eintrifft.

Schock-Symptome homöopathisch behandeln – Aconitum und Arnica
Wenn durch die Verletzung ein Schock eingetreten ist, mit Unruhe, Aufregung und Angst, Schwitzen und Kreislaufproblemen, können Aconitum oder Arnica eingesetzt werden. Arnica gilt als allgemeines Schockmittel, wenn der Betroffene meint, dass alles in Ordnung sei, aber deutliche Schocksymptome aufweist. Aconitum ist angezeigt, wenn der Verletzte unter großer Unruhe und Angst leidet. In jedem Fall ist ein Arzt oder Notarzt zu verständigen, wenn die Schock-Symptome sehr stark sind.

Fazit:
Kleinere Verletzungen, wie leichte Prellungen und Quetschungen, sind homöopathisch gut selbst zu behandeln. In den allermeisten Fällen hilft Arnica montana. Aber auch Hypericum, Symphytum und Ruta sind häufig eingesetzte homöopathische Mittel. Hat eine Quetschung eine offene Wunde hinterlassen, kann das homöopathische Mittel Ledum eingesetzt werden.

Anmerkung:
Bei einer stärkeren Verletzung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Hier kann das angezeigte Mittel den Zeitraum bis zum Eintreffen des Notarztes oder die Zeit des Wartens beim Arzt überbrücken.

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