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Homöopathie bei Menstruationsbeschwerden

Lesezeit: 2 Minuten Mindestens jede zweite deutsche Frau klagt über Menstruationsbeschwerden. Dass die Regel eigentlich schmerzfrei ablaufen sollte, wissen viele Frauen überhaupt nicht. Sie leiden seit Jahren unter Krämpfen und nehmen Schmerzmittel. Doch die homöopathische Behandlung kann dauerhaft Abhilfe schaffen - wenn das richtige Mittel gefunden wird.

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Homöopathie bei Menstruationsbeschwerden

Homöopathie bei Menstruationsbeschwerden

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Der weibliche Körper ist nicht zum Leiden geschaffen. Wer regelmäßig unter Menstruationsbeschwerden leidet, sollte etwas dagegen tun. Übrigens ist auch das Brustspannen, schlechte Laune oder Traurigkeit vor der Mens nicht „normal“.

Auch wenn es häufig vorkommt. Wenn wir uns im Gleichgewicht befinden, leiden wir weder vor noch während der Mens, sondern verspüren höchstens ein leichtes Ziehen. Viele Frauen merken es noch nicht einmal, wenn sie ihre Regel bekommen. Auch zu starke oder zu geringe Blutungen, Klumpen oder starker Geruch deuten auf ein Ungleichgewicht der Lebenskraft, bzw. der Hormone hin.

Homöopathische Behandlung bei Menstruationsbeschwerden

Menstruationsbeschwerden werden in aller Regel konstitutionell behandelt. Nur ein Mittel, das auf alle Beschwerden und Symptome des Menschen gut passt, kann die Regelschmerzen auch dauerhaft heilen. Es gibt derzeit weit über 300 homöopathische Mittel, die in der Literatur für Schmerzen während der Menses genannt werden. Homöopathische Mittel sollten grundsätzlich nicht während der Menstruation gegeben werden.

Eine Ausnahme besteht natürlich, wenn es sich gerade um die Behandlung der Schmerzen handelt, dann kann das Mittel auch während der Menstruation (vorsichtig) eingesetzt werden. Zur Bestimmung des richtigen Mittels sind umfangreiche Kenntnisse der Homöopathie nötig. Verzichten Sie also lieber auf Selbstversuche, sondern suchen Sie eine bewanderte Homöopathin auf! Diese wird viele weiter Begleitsymptome und Ihr psychisches Befinden in Betracht ziehen.

Zu den häufigsten Mitteln bei Menstruationsbeschwerden gehören:

  • Bei Krämpfen: Belladonna, Cactus, Caulophyllum, Cimicifuga, Coffea, Colocynthis, Cuprum, Gelsemium, Magnesium-muriaticum, Magnesium-phosphricum, Pulsatilla, Secale, Sabina, Sepia, Viburnum
  • Cactus, Coffea und Cuprum sind dafür bekannt, dass die Schmerzen so schlimm sind, dass die Frauen dabei weinen und schreien. Auch Platinum schreit während der Menses vor Schmerzen.
  • Colocynthis ist bekannt für seine Wutausbrüche und den Ärger nach einer Demütigung. Sie biegen sich, halten den Bauch und krümmen sich zusammen.
  • Bei Belladonna können Kopfschmerzen dazu kommen.
  • Sabina ist ein Mittel, bei dem die Schmerzen bis in die Oberschenkel ausstrahlen.
  • Sepia ist bekannt für den herabdrängenden Schmerz, und das Gefühl, die Gebärmutter würde herausfallen.
  • Pulsatilla ist ein Mittel für weinerliche, sanfte Frauen, die schon als junges Mädchen, seit der ersten Mens Schmerzen haben. Phytolacca ist ein weiteres Mittel für Menstruationsbeschwerden währen der Pubertät.
  • Wenn die Schmerzen besonders groß sind, je weniger die Blutung ist, hilft vielleicht  Lachesis.
  • Cimicifuga, Phosphor, Tuberculinum und Taraxacum sind Mittel, die mehr Schmerzen haben, umso stärker die Blutung ist.

Fazit: Unter Menstruationsbeschwerden sollte niemand leiden müssen. Schmerzmittel helfen oft nur teilweise und müssen jeden Monat wieder genommen werden. Eine homöopathische Behandlung kann Abhilfe schaffen. Aber auch Massagen (Creative Healing) oder Chinesische Medizin können bei Schmerzen wegen der Menstruation helfen.

Bildnachweis: Antonioguillem / stock.adobe.com

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