Homöopathie Praxistipps

Grippaler Infekt mit Gliederschmerzen homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Wenn während eines grippalen Infekts heftige Gliederschmerzen auftreten, kommen nur ganz bestimmte homöopathische Mittel infrage. Lesen Sie hier, welche homöopathischen Mittel für die Behandlung eines grippalen Infekts mit heftigen Gliederschmerzen angezeigt sind und wonach sich die Mittelwahl richtet.

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Grippaler Infekt mit Gliederschmerzen homöopathisch behandeln

Grippaler Infekt mit Gliederschmerzen homöopathisch behandeln

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Grippalen Infekt mit Gliederschmerzen mit Eupatorium perfoliatum homöopathisch behandeln

Das homöopathische Mittel Eupatorium perfoliatum wird sehr häufig beim Auftreten von starken Gliederschmerzen während eines grippalen Infekts eingesetzt. Betroffene leiden unter einem Gefühl von Zerschlagenheit besonders beim Erwachen.

Das Fieber steigt zwischen 7 und 9 Uhr morgens stark an. Neben den starken Gliederschmerzen kommt es zu Kopfschmerzen und Schmerzen der Augen. Während des Fieberanstiegs jagen Kälteschauer über den Rücken des Erkrankten. Starker Durst und geringe Schweißabsonderung kennzeichnen ebenfalls eine Eupatorium-Grippe. Erkrankte sind während der Symptome sehr unruhig und wollen gerne gehegt und gepflegt werden.

Rhus toxicodendron gegen Gliederschmerzen

Das andere häufig eingesetzte homöopathische Mittel, das für die Behandlung eines grippalen Infekts mit starken Gliederschmerzen infrage kommt, ist Rhus toxicodendron. Ausgelöst wurde der grippale Infekt häufig durch Kaltwerden nach Schwitzen oder durch den Einfluss von kalter Nässe.

Betroffene sind äußerst unruhig und wollen sich ständig bewegen. Die Gliederschmerzen sind in Ruhe schlimmer. Eine Linderung der Beschwerden wird durch fortgesetzte leichte Bewegung und durch Wärme erreicht. Meist treten zusätzlich zu den grippalen Symptomen wie Fieber, Gliederschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen auch noch Fieberbläschen an der Lippe auf.

Mit Nux vomica den grippalen Infekt behandeln

Auch das homöopathische Mittel Nux vomica kann angezeigt sein, wenn heftige Gliederschmerzen während eines grippalen Infekts auftreten. Besonders kennzeichnend für Nux vomica ist die große Kälteempfindlichkeit des Erkrankten.

Schon beim bloßen Aufdecken eines Körperteils zittern Betroffene und klagen über ein allgemeines Kältegefühl. Auf Nux vomica als angezeigtes homöopathisches Mittel weisen auch eine starke Reizbarkeit und eine Linderung der Beschwerden durch Wärme hin. Als Auslöser kommen sowohl Kälte als auch Stress und Überforderung im Beruf infrage.

Homöopathische Behandlung mit Gelsemium

Das homöopathische Mittel Gelsemium ist häufig angezeigt, wenn neben den Gliederschmerzen auch Kopfschmerzen und ein Gefühl des Benommenseins auftreten. Betroffene haben keinen Durst und wollen einfach nur daliegen und sich ausruhen.

Müssen Sie mal aufstehen, brauchen sie unter Umständen eine Person, die sie festhält, da sie unter Schwindel und Zittern leiden. Meist wird der grippale Infekt durch feuchte, milde Witterung ausgelöst. Gelsemium ist auch ein homöopathisches Mittel, das bei einer Sommergrippe angezeigt sein kann.

Fazit

Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, die bei einem grippalen Infekt angezeigt sind, wenn starke Gliederschmerzen auftreten. Sehr häufig sind Eupatorium perfoliatum, Rhus toxicodendron, Nux vomica oder Gelsemium angezeigt.

Je nachdem, welcher Auslöser für die Beschwerden infrage kommt und wie das Beschwerdebild insgesamt aussieht, kann eines der genannten Mittel hilfreich sein, um den grippalen Infekt zum Abklingen zu bringen.

Bildnachweis: Svyatoslav Lypynskyy / stock.adobe.com

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