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Du bist, was Du glaubst zu sein

Lesezeit: 2 Minuten Was glauben Sie über sich selbst? Die meisten werden die Frage vielleicht schon nicht recht verstehen. Aber sogenannte "Glaubenssätze" bestimmen unser Leben, unsere Existenz, unsere gesamte persönliche Entwicklung hängt davon ab. Wer wir sind ist das Ergebnis dessen, wer wir glauben zu sein.

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Du bist, was Du glaubst zu sein

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"Das war klar, dass das wieder nichts wird", "ich habe eben kein Glück", "Geld verdirbt sowieso den Charakter", "ohne Fleiß keinen Preis", "in unserer Familie können wir das alle nicht". Kennen Sie solche oder ähnliche Gedanken? Und wenn Sie genauer darüber nachdenken, wie häufig am Tag denkt es in Ihnen so? Ich frage das bewusst so, weil wir einen großen Teil unserer Gedanken ja gar nicht bewusst lenken, sondern wir uns durch unsere Gedanken lenken lassen.

Es denkt in uns

50.000 Gedanken schießen Ihnen täglich locker durch den Kopf. Nur ein sehr kleiner, einstelliger Bereich davon ist wirklich förderlich für Sie, hilft Ihnen, Ihre Ziele zu verfolgen. Ein großer Teil davon ist weder gut noch schlecht, sondern eher irrelevant. Und ca. ein Viertel sind negative Gedanken, die sich hemmend auf unser Selbstbild, unser Denken und auf unsere Zielerreichung auswirken. Normalerweise. Aber vergessen wir nie: Wir haben auch eine Selbststeuerung!

Gedanken sortieren

Eines ist klar: Es gibt Gedanken, die uns hemmen, und Gedanken, die uns fördern. Ziel sollte es also sein, den Anteil jener Gedanken zu verringern, die hemmend wirken, und dagegen jenen Anteil zu erhöhen, die für Förderung sorgen.

Doch wie erkennt man die Gedanken immer? Es ist doch meist so, dass wir nicht bewusst Gedanken formulieren wie Worte und Sätze, sondern die Gedanken schießen uns eher selbstständig durch den Kopf, also weniger als bewusster Prozess. Von daher sind sie natürlich auch weitaus schwieriger zu kontrollieren als Worte. Dennoch ist es möglich.

Tipp zur persönlichen Gedankenkontrolle

Setzen Sie sich mal hin und schreiben Sie Ziele und Wünsche für Ihr Leben auf. Das können große und kleine Dinge sein, materielle und immaterielle. Und bei all diesen Wünschen und Zielen stellen Sie sich nun die Frage: Glaube ich, dass ich das erreichen kann / bekommen kann / dass es mir zusteht? Spätestens jetzt werden Sie merken, dass bei dem einen oder anderen sich Gedanken aufdrängen wie "das ist aber Glücksache", "da glaubst du doch selbst nicht dran" und Ähnliches.

Bewusste Gedankenblockaden entlassen

Wenn Sie es jetzt dabei belassen und aufgeben, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Sie Ihre Ziele erreichen und sich Ihre Wünsche erfüllen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Stellen Sie alle diese blockierenden und hemmenden Gedanken auf den Prüfstand, notieren Sie sie, setzen Sie sich bewusst damit auseinander. Denken Sie nach, wann diese und ähnliche Gedanken das erste Mal in Ihrem Leben aufgetaucht sind – vermutlich schon in Ihrer Kindheit.

Der Weg ist das Ziel

Es ist sogar möglich, dass Sie bei der einen oder anderen Blockade professionelle Hilfe benötigen von einem Coach oder einem Therapeuten. Vieles werden Sie aber bereits dadurch verändern können, indem Sie sich klar machen, dass Sie einfach einem gelernten, negativen Glaubenssatz aufgesessen sind.

Lassen Sie sich Zeit, sich mit den Dingen auseinanderzusetzen. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und ein Glaubenssatz, der Sie über viele Jahre begleitet hat, verändert sich nicht unbedingt über Nacht. Setzen Sie sich immer wieder damit auseinander, suchen Sie nach Gegenargumenten, finden Sie Belege dafür, dass der Glaubenssatz nicht stimmt.

Auf diese Weise werden Sie Ihre Denkrichtung ändern, Wünsche realisieren und Ziele erreichen.

Ihre

Julia Sobainsky

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