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Können Gedanken kontrolliert werden? – Nutzen und Nebenwirkungen

Lesezeit: 3 Minuten Gedanken sind wie kleine Zappelphilippe - oder wie einen Sack voll Flöhe hüten... Hier lernen Sie, wie Sie Ihre Gedanken bewusst disziplinieren und steuern können für Ihren Erfolg und für ein reibungsloses Alltagsgeschäft u. v. m.

3 min Lesezeit
Können Gedanken kontrolliert werden? - Nutzen und Nebenwirkungen

Können Gedanken kontrolliert werden? – Nutzen und Nebenwirkungen

Lesezeit: 3 Minuten

Die Geschichte dahinter, wie ich gelernt habe, meine Gedanken zu kontrollieren

Vor ein paar Jahren war ich in ein tiefes Jammertal gefallen. Ich war frisch verliebt und voller Power mit meinem damaligen Partner zusammen ein gemeinsames Trainings- und Coaching-Konzept aufzubauen. Nach einer herben Enttäuschung von großen Hoffnungen, mit finanziellem Einbruch und großem Herzeleid habe ich mich dann selbst gecoacht. Meine größte Herausforderung war, diese Gedanken

  • der Enttäuschung und der Hoffnungslosigkeit,
  • des Loslassens meiner Existenzängste und
  • des Schmerzes des wieder Alleinseins

aus meinem Kopf heraus zu bekommen!

Ständig drehten sich diese Gedanken – wie in einer Achterbahn – in meinem Kopf. Ich wusste, dass ich meine Gedanken neu strukturieren und lenken musste, um aus diesem Depressions-Karussell herauszukommen. Mir war damals schon der zuvor erklärte Kreislauf „Meine Gedanken schaffen meine Wirklichkeit“ bewusst. Trotzdem drehten sich meine Gedanken und Gefühle immer und immer wieder um das obige Herzeleid!

Mir wäre es fast nicht gelungen, meine Gedanken – wie ein Löwenbändiger – zu zähmen. Erst als ich in meiner Panik dieses Konzept meines Gedanken-Protokolls „erfunden“ hatte, gelang es mir.

Testen Sie die verschiedenen Variationen meines Gedanken-Protokoll Konzepts in den folgenden Artikeln. Es wird auch Sie in Ihrer beruflichen (aber auch privaten) Entwicklung weiter katapultieren. – Dafür garantiere ich Ihnen!

Mir hatte es damals sehr, sehr geholfen. Da mein „Schmerz“ groß genug war, hatte ich auch immer wieder die Disziplin, mir diese Mühe zu machen. Was manchmal schon Überwindung kostet. Aber wir denken ja eh die ganze Zeit. Warum denken wir dann nicht das, was uns weiter bringt, als das, was uns nur behindert und uns sogar schadet.

Ihr Nutzen, ein Gedanken-Protokoll zu führen

Meine Gedanken zu kontrollieren,

  • bringt mir mehr Gedanken-Disziplin
  • sowie Zielklarheit und tagtägliche Power,
  • mehr Selbstbewusstsein u. v. m.

Gedanken-Kontrolle ist wie: „Training vom Sofa-Helden zum Leistungssportler!“ Also: Übung macht den Meister!

Was haben meine Gedanken mit der Zukunft gemeinsam?

Denke ich wirklich das, was ich mir für die Zukunft wünsche (z. B. mehr Erfolg, mehr Verdienst, mehr Gewinn, harmonische Partnerschaft…)?

Wie oft und wie lange denke ich, was ich mir wünsche? Einmal pro Woche, oder einmal am Tag oder nur sporadisch?

Hier ein paar Zitate:
„Mentales Trainieren heißt: Wünsche so lange einüben, bis sie sich verwirklichen. Sie müssen Teil von mir werden – wie das tägliche Zähneputzen.“ (Dr. Paul Bernhard, Arzt )

„Die Vorstellungskraft ist der Anfang der Schöpfung. Man stellt sich vor, was man will; man will, was man sich vorstellt; und am Ende erschafft man, was man will.“ (George Bernhard Shaw)

Gibt es auch Nebenwirkungen beim Führen eines Gedanken-Protokolls?

Ich kann selbst einmal prüfen (als Check-up) in welcher Qualität ( J = positiv / L = negativ / K = neutral) ich denke.

  • Ich habe endlich ein handfestes Werkzeug, um meine Problem-Gedanken bewusst „umzudenken“.
  • Ich kann effektiv prüfen, ob ein Wunsch – wenn ich ihn lange genug und immer wieder mit einem guten Gefühl vorausdenken kann – auch wirklich für mich der richtige Wunsch ist oder ob er mir vielleicht schaden würde! (Nach dem Motto: „Pass auf deinen Wunsch auf, er könnte in Erfüllung gehen!“)
  • Mit Hilfe eines Gedanken-Protokolls kann ich mich selbst motivieren.
  • Wenn ich meine Gedanken aufschreibe, kann ich nach „Spiegelungen“ schauen.
    (Wird in meinen Coachings und/oder Seminaren erklärt.)
  • Wonach bin ich gedanklich „süchtig“, was kann ich nicht loslassen?
  • Ich kann leicht meine eigenen Bedürfnisse und Gefühle erkennen.
  • Wo bin ich im Karussell meiner Erfahrungen und Überzeugungen gefangen?
  • Ich kann wirklich meine „Gedanken-Zappelphilippe“ disziplinieren. (Erkläre ich auf im nächsten Teil meiner Serie)
  • Denke ich überhaupt in meiner Vision, Berufung, Traum, Wunsch…?
  • Ich kann meine Fähigkeiten und Ressourcen genauer erkennen.
  • Hiermit kann ich mir auch lästige Unarten, Gewohnheiten etc. wegdenken.
  • Wenn ich mir vorstellen würde, was wäre, wenn sich genau dieser Gedanke nun erfüllen würde (bei Angst, Schuldgefühlen, sich selbst nieder machen)?

Praxistipps zur Vorarbeit ein Gedanken-Protokoll zu führen

Lesen Sie immer und immer wieder die oben genannten „Nebenwirkungen“ durch. Forschen Sie bitte, wo Sie bei den oben genannten Punkten in der Vergangenheit Bestätigungen finden. Machen Sie sich auch bitte den Inhalt dieses Artikels in Ihrem Alltag bewusst.

Freuen Sie sich auf die weitere Folge! Hier folgt endlich die Technik, wie Sie erfolgreich ein Gedanken-Protokoll führen.

Ich danke für Ihr Interesse!

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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