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Digitale Fotoschule: Fachbegriffe rund um die Digitalkamera (Teil 2)

Lesezeit: 2 Minuten Jede (etwas bessere) Digitalkamera, sei es eine Kompaktkamera oder eine Spiegelreflexkamera, ist voll gepackt mit Technik. Und spätestens wenn Sie sich die technischen Angaben zu unterschiedlichen Digitalkameras anschauen, werden Sie von einer Flut von Fachbegriffen überschwemmt. Alles spannende Informationen – für Technikfreaks. Was aber sind die wirklich wichtigen Begriffe, die man kennen muss, um seine Digitalkamera bedienen zu können? Lesen Sie hier die Antworten.

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Digitale Fotoschule: Fachbegriffe rund um die Digitalkamera (Teil 2)

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Sensoren für die Digitalkamera: CCD und CMOS

CCD und CMOS sind sogenannte optische Sensoren, die für die gängigen Digitalkameras benutzt werden. Dabei steht CCD für Charged Couple Device und CMOS für Complementary Metal Oxid Device. In der Digitalkamera wird ein Sensor genutzt, um das durch das Objektiv einfallende Licht zu verarbeiten.

Der Sensor liefert dann ein von der auftreffenden Lichtmenge abhängiges elektrisches Signal als Grundlage für die Digitalisierung der Bildinformationen. CCD-Sensoren sind die am häufigsten in der Digitalkamera verwendeten Sensoren, CMOS-Sensoren werden hauptsächlich in digitalen Spiegelreflexkameras verwendet.

Digitalkamera erkennt Lichtstimmungen

Im Verlauf eines Tages verändern sich die Farbanteile des Sonnenlichts. Und auch Kunstlicht, ob von Glühbirne oder Kerze, weist unterschiedliche Farbanteile des Lichts auf. Das menschliche Auge nimmt diese Unterschiede kaum wahr – die Digitalkamera hingegen reagiert darauf. Die Folge: Fotos bei Kerzenlicht führen zu rotstichigen Bildern. Um diese unfreiwillige Kolorierung zu vermeiden, muss man die Digitalkamera mittels Weißabgleich auf das jeweilige Licht einstellen.

Hierzu bieten die meisten Kameras drei Möglichkeiten: Beim automatischen Weißabgleich wird dies von der Digitalkamera automatisch durchgeführt. Etwas genauer ist die Variante, aus vorgegebenen Lichtsituationen eine passende herauszusuchen – diese Standardeinstellungen zum Weißabgleich werden über das Kameramenü eingestellt.

Schließlich gibt es den manuellen Weißabgleich: Hierbei fotografiert man eine eigentlich farblich neutrale Fläche (weißes Blatt Papier) bei den konkreten Lichtverhältnissen. Die Digitalkamera erkennt dann im Vergleich zu diesem Referenzfoto die jeweilige Farbabweichung bei den tatsächlichen Aufnahmen.

Von Auflösung und Pixeln einer Digitalkamera

Unter der Auflösung einer Digitalkamera versteht man die Anzahl der Pixel, die der Sensor der Kamera aufnehmen und speichern kann. Pixel wiederum sind Bildpunkte – die kleinste Bildeinheit in der digitalen Bildbearbeitung und Fotografie. Als Faustformel können Sie sich merken: Je höher die Auflösung, desto mehr und feinere Details eines Motivs sind auf dem Foto zu erkennen.

Die Pixel werden als Art Flächenangabe (Breite mal Höhe), also zum Beispiel 3.000 mal 2.000 Pixel, angegeben. Die Auflösung ergibt sich aus der Gesamtzahl der Pixel auf der Bildfläche. In dem oben genannten Beispiel also 6 Millionen Pixel.

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