Homöopathie Praxistipps

Chelidonium bei Leberbeschwerden

Lesezeit: 2 Minuten Chelidonium majus ist ein bekanntes homöopathisches Mittel für die Behandlung von Leberbeschwerden. Besonders dann, wenn die Leber geschwollen und druckempfindlich ist und wenn eine deutliche Gelbfärbung des Gesichts zu erkennen ist, ist das homöopathische Schöllkraut das Mittel der Wahl.

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Chelidonium bei Leberbeschwerden

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Chelidonium majus – Lebererkrankungen und Gallenkoliken
Die Leber ist das Organ der Reinigung, der Verarbeitung und Neutralisierung von Giftstoffen. Sie ist ein Einzelorgan und sie ist lebensnotwendig. Ist ihre Funktion gestört, kommt es zu extremen Beeinträchtigungen.

Zur Funktion der Leben gehört die Gallenblase. Deswegen sind homöopathische Lebermittel wie Chelidonium häufig auch dann angezeigt, wenn die Funktion der Gallenblase gestört ist oder es zu Gallenblasensteinen und Koliken kommt.

Gallenblasen- und Leberbeschwerden aus psychosomatischer Sicht
Aus psychosomatischer Sicht ist die Leber der Sitz des Lebensplans und die Gallenblase der Ort der Durchführung. Die Leber steht für den Frühling, für das Entstehen von Plänen für den Entwurf. Hier wird abgewogen, hier ist der Sitz der Kreativität und der Ideen.

Die Funktion der Gallenblase liegt darin, den Entwurf in die Tat umzusetzen und der Idee eine materielle Gestalt zu geben. Gibt es in diesem Bereich Probleme, kommt es zu körperlichen Beschwerden wie Leberschwellung, Gallenblasenkoliken, Gallenblasensteinen und Gelbsucht.

All diese Beschwerden können homöopathisch behandelt werden. Chelidonium majus ist angezeigt, wenn der Patient sehr gereizt ist, kaum noch Hoffnung auf die eigene Heilung hat und versucht andere Menschen zu dominieren.

Chelidonium majus bei Leberbeschwerden
Das homöopathische Mittel Chelidonium majus kann als Leberstärkungsmittel akut eingesetzt werden oder auch als Konstitutionsmittel. Es wirkt komplementär zu einem anderen Lebermittel, Lycopodium clavatum. Auch Lycopodium zeichnet sich durch eine besondere Reizbarkeit und dem Verlangen nach Dominanz aus. Typischerweise werden bei Chelidonium-Patienten die Beschwerden durch einen Wetterwechsel oder durch Kälte ausgelöst.

Chelidonium majus – rechtsseitige Beschwerden
Besonders bei ausschließlich rechtsseitigen Beschwerden wird Chelidonium majus als Heilmittel in Betracht gezogen. Rechtsseitige Kopfschmerzen, rechtsseitige Neuralgien, eine Augenentzündung, die nur das rechte Auge betreffen – all diese Symptome können auf das homöopathische Mittel Chelidonium hinweisen.

Häufig beginnen die Schmerzen im Magen, strahlen dann aber durch den Rücken in das rechte Schulterblatt aus. Allgemein bessern sich die Beschwerden durch Essen und Verschlimmern sich durch Kälte.

Chelidonium majus – schlechte Stimmung, erhöhte Aggressivität
Das Schöllkraut wurde früher eingesetzt, wenn jemand unter einer zu starken Aggressivität gelitten hat. Auch das homöopathische Schöllkraut (Chelindonium) wird eingesetzt, wenn ein Patient unter reiner erhöhten Reizbarkeit und einer übermäßigen Aggressivität leidet.

Auch Kleinigkeiten bringen den Patienten auf die Palme. Er klagt selbst über seine mangelnde Impulskontrolle, kann sich aber in den entsprechenden Situationen nicht beherrschen. Manches Mal scheint es so, als suche der Chelidonium-Patient regelrecht danach, worüber er sich aufregen könnte, um etwas von seiner Aggressivität loszuwerden.

Fazit
Eine gestörte Lebertätigkeit führt neben den bekannten körperlichen Beschwerden zu einer raschen Ermüdbarkeit und einer gesteigerten Reizbarkeit. Diese Symptome können homöopathisch behandelt werden. Chelidonium majus wird besonders dann eingesetzt, wenn die Leber- und die Gallentätigkeit gestört sind und alle Beschwerden des Patienten rechtsseitig auftreten. Auf der psychischen Ebene weist die überschäumende Aggressivität auf Chelidonium als angezeigtes Mittel hin.

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