Homöopathie Praxistipps

So regen Sie den Leber- und Gallenfluss mit Schüßlersalzen an

Lesezeit: 3 Minuten Für eine gute Verdauungsfunktion bedarf es einer einwandfrei funktionierende Leber und auch Galle. Damit es nicht zu Funktionsstörungen in diesem Bereich kommt, können die biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler vorbeugend eingenommen werden.

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So regen Sie den Leber- und Gallenfluss mit Schüßlersalzen an

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Die Leber ist das zentrale Organ mit vielen wichtigen Aufgaben für einen ordnungsgemäß funktionierenden Stoffwechsel. Mit der heutigen Esskultur wird die Leber sehr in Bedrängnis gebracht. Der sehr hohe Proteinanteil in Form von Fleisch belastet die Leber enorm. Durch den hohen Fleischverzehr wird die ständige Entgiftungsfunktion der Leber stark erschöpft. Hinzu kommen auch die Bitterstoffe, die für eine ordnungsgemäße Funktion der Leber einschließlich Gallenblase erforderlich sind, so gut wie gar nicht mehr verzehrt werden.

In der Regel bekommt der Mensch dies erst sehr spät zu spüren. Nur anhand der regelmäßig durchgeführten Blut-Labor-Werte kann eine Belastung der Leber durch die Erhöhung der sogenannten Transaminasen gemessen und erkannt werden. Der Betroffene leidet durch die Leberbelastung an Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Des Weiteren können auch funktionelle dyspeptische Beschwerden wie Völle- und Druckgefühl im Oberbauch oder speziell in der Magengegend auftreten. Des Weiteren können sich hierzu auch Krämpfe im Oberbauch oder auch Aufstoßen gesellen.

Ist dies der Fall sollte eine internistische Untersuchung bei Ihrem Hausarzt oder beim Facharzt für Inneres mittels bildgebenden Verfahren (Sonographie – MRT oder auch Röntgen) veranlasst bzw. durchgeführt werden.

Durch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Salaten und auch Bitterstoffen können diesen Beschwerden Einhalt geboten werden. Des Weiteren hat sich eine Kur mit den entsprechenden biochemischen Mineralsalzen praxismäßig sehr bewährt. Die Schüßlersalze können in warmem Wasser aufgelöst wesentlich besser und intensiver vom Organismus und speziell von den Zellen aufgenommen werden.

So sollte man von den unten aufgeführten biochemischen Mineralsalzen jeweils eine sogenannte "heiße 7" mit 10 Tabletten herstellen und so heiß wie eben möglich in langsamen Schlucken trinken. Diese Leber-Galle-Kur sollte zweimal jährlich für ca. vier bis sechs Wochen durchgeführt werden.

Die Leber-Galle-Kur

Um die Ausscheidungsfunktion der Leber und Galle gleich morgens anzuregen, sollte die Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 heiß getrunken werden. Hierbei wird die Leber zur vermehrten Ausscheidung von Gallenflüssigkeit angeregt. Es werden mit diesem biochemischen Mineralsalz sämtliche Körperflüssigkeiten reguliert. Es ist somit ein wichtiges Mineralsalz gegen alles "Überschüssiges" oder gegen ein Zuviel im Organismus. Es regt den gesamten Stoffwechsel bereits morgens an.

Gegen Mittag wird das typische Leber- und Gallemittel die Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 gegen die aufkommende Abgeschlagenheit und auch Müdigkeit getrunken. Dieses biochemische Mineralsalz unterstützt die Sauerstoffverwertung, den Zell-Stoffwechsel und die zellulären Entgiftungs- und Ausscheidungsprozesse im Organismus. Es unterstützt die Leber in ihrer Funktionsweise.

Am Abend sollte das biochemische Mineralsalze Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 getrunken werden. Es wird mit diesem Mittel eine Regenerations- und Reinigungsphase eingeläutet. Es wird die Lymphflüssigkeit geklärt und die Ausscheidung der Stoffwechselendprodukte angeregt. Es wird somit verhindert, dass sich diese Schlackensubstanzen direkt in den Geweben festsetzen können. Es regt somit den Stoffwechsel an.

Für die Schlafenszeit wird das biochemische Mineralsalz Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 empfohlen. Es unterstützt in der Nacht alle natürlichen Verbrennungsvorgänge, regt somit den Stoffwechsel an und harmonisiert die Körperflüssigkeiten. Des Weiteren entlastet es den Organismus von den überschüssigen Säuren. Von diesem biochemischen Mineralsalz können vor dem Schlafengehen 5 – 6 Tabletten gelutscht werden.

Leberwickel für eine gut funktionierende Leber

Leberwickel werden bereits seit Jahrhunderten von der Volksmedizin erfolgreich bei Verdauungsbeschwerden oder einer belasteten Leber sehr gerne und erfolgreich angewandt. Die Durchführung eines Leberwickels ist darüber hinaus auch noch sehr einfach. Man benötigt eine Wärmflasche, ein bis zwei Trockentücher, ein normales Handtuch und eine Schüssel mit heißem Wasser.

Zur besseren Wirksamkeit des Leberwickels können Sie die Salbe Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 auf die Lebergegend aufgetragen werden.

Durchführung des Leberwickels:

  • Kochen Sie Wasser in einem Wasserkocher ab und füllen Sie zuerst die Wärmflasche damit. Danach erhitzen Sie Wasser für die Schüssel. Tränken Sie ein Küchentuch mit dem warmen Wasser und wringen Sie es aus, sodass es nicht mehr tropft.
  • Falten Sie das Küchentuch zweimal und legen Sie es sich unter den rechten Rippenbogen bis zur Körpermitte. Danach legen Sie das trockene Handtuch direkt auf das getränkte Küchentuch. Hierauf platzieren Sie dann die Wärmflasche. Die Leber liebt heiß-feuchte Wärme. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie sich bei der Anwendung dieser Technik nicht die Haut verbrennen.
  • Lassen Sie den Wickel solange auf der Leber liegen, wie es Ihnen angenehm warm ist.

Führen Sie diese Leberwickeltechnik bitte zu Ruhezeiten oder Schlafzeiten durch, da Sie sich hiernach angenehm müde und völlig entspannt fühlen.

Die Leberwickel sollte auch drei bis vier Wochen angewandt werden.

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