Homöopathie Praxistipps

Chelidonium majus hilft bei Lebererkrankungen des Hundes

Lesezeit: 2 Minuten Bei Lebererkrankungen ist Chelidonium majus ein oft angezeigtes homöopathisches Mittel, das dem Hund hilfreich zur Seite stehen kann. Die Erkrankung ist beim Hund oft mit großer Müdigkeit verbunden, wenn das Mittel nötig ist.

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Chelidonium majus hilft bei Lebererkrankungen des Hundes

Chelidonium majus hilft bei Lebererkrankungen des Hundes

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Lebererkrankungen beim Hund

Bei Lebererkrankungen des Hundes ist es oft notwendig, ihn mit homöopathischen Mitteln zu unterstützen. Chelidonium majus ist bei Erkrankungen der Verdauungsorgane angezeigt, wenn die Leber druckempfindlich ist oder der Hund eine Abneigung gegen sein Futter zeigt. Oft werden säuerliche Lebensmittel oder Milch von ihm bevorzugt.

Häufige Übelkeit, Erbrechen von Gallensäften und Aufstoßen sind Symptome die nach Chelidonium verlangen. Durchfall wechselt sich mit Verstopfung beim Hund ab. Der Kot kann bei Durchfall wässrig und schleimig sein oder wie der Kot von Schafen beschaffen sein. Die Farbe ist hellgelb bei Durchfall und bei einer Verstopfung zeigt sich gelber Kot, der wie Ton aussieht oder es tritt sogar weißer Kot auf.

Koliken erschweren dem Hund zusätzlich das Leben, dabei sind die Bauchschmerzen periodisch und gehen zwischendurch immer wieder weg. Gibt man dem Hund warmes Futter, verschwinden die Bauchschmerzen, weil warmes Futter zu einer Besserung des Allgemeinzustandes führt.

Weitere Anzeichen für eine Lebererkrankung des Hundes

Die Zunge des Hundes kann weiß oder gelb belegt sein, wobei der Zungenrand rot ist oder Zahneindrücke zeigt, wenn das homöopathische Mittel notwendig ist. Der Hund ist bei seinen Beschwerden oft missgelaunt, er schläft viel und hat aber dabei einen unruhigen Schlaf. Weiterhin vermeidet er jede Anstrengung und liegt viel herum. Der Ausdruck des Gesichts, soweit erkennbar, ist recht ängstlich bei dem Hund.

Wie wird Chelidonium majus verabreicht?

Chelidonium majus wird dem Hund in der D4, 3 bis 5 Mal am Tag, für 2 bis 3 Wochen verabreicht und kann mit homöopathischen Mitteln wie Carduus marianus oder Lycopodium im Wechsel verabreicht werden. Dazu sollten die Mittel in ein wenig Wasser aufgelöst direkt ins Maul des Hundes gegeben werden, da sie über die Mundschleimhaut wirken. Durch das Wechseln des Mittels mit anderen Mitteln kann eventuell die Eingabezeit verlängert werden, die bei einer tiefen Potenz ungefähr 2 bis 4 Wochen beträgt.

Bildnachweis: garden / stock.adobe.com

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