Lebensberatung Praxistipps

5 Tipps zum „Nein“-sagen

Lesezeit: 2 Minuten Es kann sehr befreiend sein, nicht jedem Wunsch, der von außen an Sie herangetragen wird, nachzugeben und auch einmal "Nein" zu sagen, damit Ihre eigenen Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Wenn Sie lernen wollen "Nein" zu sagen, müssen Sie sich zunächst ehrlich die Frage beantworten, ob Sie das auch wirklich wollen. Denn zu allem "Ja" zu sagen, hat vordergründig durchaus gewisse Vorteile: weniger Konflikte, keine Schuldgefühle, Wertschätzung…

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5 Tipps zum „Nein“-sagen

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Wenn Sie aber lernen, "Nein" zu sagen, schaffen Sie sich durch die Alternative, "Ja" oder "Nein" sagen zu können, eine Wahlmöglichkeit, die Sie bisher nicht hatten: Nämlich Ihren tatsächlichen Wunsch in dieser Situation zum Ausdruck zu bringen!

5 Schritte zum "Nein-Sagen" ohne Schuldgefühle

  1. Klein anfangen: Beginnen Sie mit dem "Nein" sagen in einer angstfreien Situation, in der nicht viel auf dem Spiel steht.
    Beispiel: Sagen Sie Ihrem Bekannten, dass Sie nicht so gern in dessen Lieblingsrestaurant gehen und schlagen Sie ein anderes vor. Oder: Sagen Sie Ihrem Kind, dass es vor dem Schlafengehen nichts Süßes mehr gibt.
  2. Kurz und bündig: Die effektivsten Neins sind die am wenigsten komplizierten. Glauben Sie nicht, Sie müssten sich rechtfertigen.
    Beispiel: Sagen Sie Ihrem Gegenüber: "Am Samstag bin ich leider verhindert!" Mehr nicht. Erklären Sie nicht, was Sie am Samstag machen, mit wem und wo, etc..
  3. Erbitten Sie Bedenkzeit. Viele Wünsche kommen von jetzt auf gleich auf Sie zu. Lassen Sie sich nicht überrumpeln! Bitten Sie um Bedenkzeit, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie diplomatisch "Nein" sagen sollen. 
    Beispiel: "Da muss ich erst in meinem Kalender nachschauen. Ich rufe Dich dann zurück!"
  4. "Nein" zu Kindern zu sagen, ist manchmal ganz besonders schwer. Begründen Sie Ihre Ablehnung immer mit altersgerechten Erklärungen und geben Sie auch hier nur einen Grund an.
  5. Wenn jemand Geld von Ihnen leihen möchte und Sie es nicht wollen, erfinden Sie "Ihren" Grundsatz: "Ich verleihe grundsätzlich kein Geld. Habe ich noch nie gemacht und werde es auch nie tun!" Dieses Argument kann Ihr Gegenüber nicht aushebeln, er wird sich fast immer damit zufrieden geben.
Probieren Sie’s! – "Nein" sagen ist gar nicht so schwer. Es zu können bedeutet aber nun nicht, dass Sie in Zukunft zu allem "Nein" sagen sollen. Doch Sie werden eine neue Freiheit darin entdecken, zunehmend selbst bestimmen zu können, was Sie wollen und was nicht. Dann werden Sie aufgehört haben Dinge zu tun, die Sie nicht tun möchten, mit Leuten, die Sie nicht sehen möchten. Sie werden wieder unabhängig und selbst bestimmend Ihre eigenen Prioritäten setzen können.

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