Stress

Tipps gegen übermäßiges Schwitzen der Hände

Tipps gegen übermäßiges Schwitzen der Hände
geschrieben von Jutta Baur

Feuchte, schwitzende Hände hat man immer dann, wenn man unter Stress steht. Das kann ganz schön peinlich werden. Wenn Sie das auch kennen, dann gibt es eine gute Nachricht: Spezielle Cremes können übermäßiges Schwitzen eindämmen.

Meistens erwischt es einen, in einer besonders unangenehmen Situation. Aufregung zeigt sich in vermehrter Schweißbildung. In der Regel führt das zu noch mehr Nervosität. Diese wiederum lässt den Betroffenen weiter schwitzen. Dabei ist dieser Vorgang eigentlich ganz normal. Bei Stress versucht sich der Körper auf Kampf oder Flucht einzustellen. Es wird viel Blut in Muskeln und Gehirn befördert. Der Schweiß sorgt dann dafür, dass durch die Verdunstung die Körperteile wieder abkühlen. Auf diese Weise ist deren Funktion sichergestellt.

Wie bei so vielen Stressreaktionen brauchen wir diese heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form. Sie werden nicht mehr auf natürliche Weise abgebaut und geraten dadurch oft etwas außer Kontrolle.

Der Apotheker kennt ein Mittel gegen eine zu starke Schweißproduktion

Bevor Sie das Schwitzen als alleiniges Symptom angehen, sollten Sie sicher sein, dass sich dahinter keine Erkrankung verbirgt. Ist dies ausgeschlossen, können Präparate helfen, die der Apotheker speziell für Sie anmischt. Diese basieren auf Aluminiumchlorid und gelten als unschädlich. Die Deos oder Cremes werden rein äußerlich angewendet. Der Wirkstoff geht mit dem Schweißfilm auf der Haut eine Verbindung ein. Dadurch verkleinern sich die Ausgänge der Schweißdrüsen. Der Schweißaustritt nimmt ab. Im Laufe der nächsten Tage wird dieser Effekt durch die Haut selbst, aber auch durch normales Waschen, wieder aufgehoben.

Sie brauchen keine Sorge zu haben, dass das Aluminiumchlorid in Ihren Körper gelangt. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft ist das bei unverletzter Haut ausgeschlossen.

Was Sie noch gegen übermäßiges Schwitzen tun können

Häufig wirkt auch scharfe Ernährung schweißtreibend. Sollten Termine anstehen, bei denen Sie Schweißausbrüche befürchten, ist es sicherer, wenn Sie vorher nur leichte Kost zu sich nehmen. Auch Alkohol führt oft zu kalten, schweißigen Händen. Ein Schlückchen gegen den Stress wäre also kontraproduktiv.

Versuchen Sie es mit Akupressur. Hinter dem Ohrläppchen spüren Sie den Knochen Ihres Kopfes. Drücken Sie dort sanft mit dem Zeigefinger und kreisen Sie etwa zwei bis drei Minuten. Wiederholen Sie dies auf beiden Seiten.

Bildnachweis: leungchopan / stock.adobe.com

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Jutta Baur