Schönheit

Tipps gegen eingewachsene Härchen

Tipps gegen eingewachsene Härchen
geschrieben von Jutta Baur

Wenn Pool oder Strand rufen, gehört eine enthaarte Bikinizone zu jeder gepflegten Frau. Leider beginnt die Haut schon kurze Zeit nach der Haarentfernung zu pieksen und zu ziepen. Der Grund sind eingewachsene Härchen. Sie führen zu Hautirritationen und können zu einer echten Qual werden.

Warum ausgerechnet an der Bikinizone?

Warum an der Bikinizone die Härchen viel häufiger zum Einwachsen neigen, als anderswo am Körper, liegt in der zarten Haut dieser Region begründet. Besonders beim Rasieren werden die oberen Hautschichten verletzt. Dabei können die Haarfollikel in Mitleidenschaft gezogen werden. Durch eindringende Bakterien entstehen dann die juckenden, entzündeten Pusteln. Die einzelnen Haare können aufgrund der verdickten Haut an den gereizten Stellen nicht mehr problemlos nach außen wachsen. Damit wird die Angelegenheit noch unangenehmer.

Da die Haut rund um das Bikinihöschen viele Falten hat, kann zusätzlich Schweiß die rasierten Haarwurzeln verstopfen und das Risiko von eingewachsenen Härchen erhöhen.

Wie Sie das Einwachsen der Haare vermeiden können

Da abgestorbene Hautschüppchen das Einwachsen von Haaren begünstigen, sollten Sie ein regelmäßiges Peeling in der Bikinizone durchführen. Das hält die Poren und die Follikel frei, so dass die Haare besser an die Oberfläche wachsen können. Wichtig ist nur, dass Sie dieses Peeling nicht kurz vor oder nach einer Haarentfernung vornehmen. Das wäre zu viel mechanische Beanspruchung der Haut auf einmal.

Tragen Sie nach der Haarentfernung keine enge Kleidung. Die Jeansröhre ist erst einmal tabu. Der Stoff, der eng an der Haut liegt, vergrößert die Miniverletzungen und damit die Gefahr, dass Haare einwachsen. Greifen Sie nach Epilation, Rasur oder Waxing lieber zu einem schönen Rock oder Kleid.

So können Sie sich helfen, wenn Härchen bereits eingewachsen sind

Handelt es sich um einzelne, nicht entzündete Haare, können Sie versuchen den Haarkanal freizulegen. Mit einer Pinzette heben Sie die obere Hautschuppe vorsichtig ab. Darunter sehen Sie dann das Härchen. Es kann jetzt wieder frei nach oben wachsen.

Haben sich entzündete Pusteln gebildet, hilft eine antiseptische Salbe. Die bekommen Sie beim Hautarzt. Selbst sollten Sie bei einer flächigen Ausbreitung von eingewachsenen Härchen nicht mehr  tätig werden.

Seit einiger Zeit gibt es ein Mittel namens „Ingrow Stop“ auf dem Markt. Es ist in Apotheken und Drogerien erhältlich und soll Hautzellen ablösen und desinfizierend wirken. Sicher kann Ihnen Ihr Apotheker Näheres dazu sagen.

Fazit:

Ein gewisses Maß an Vorbeugung ist die beste Möglichkeit den eingewachsenen Haaren zu entgehen. Ganz lassen sie sich wahrscheinlich gerade an der Bikinizone nicht vermeiden.

Bildnachweis: puhhha / stock.adobe.com

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Jutta Baur