Mentaltraining

Mentales Management der Krise: Zukunftswerkstatt

Der kulturell belastete bzw. mental manipulierte Mensch hat es schwer, zu seiner Phantasie zu kommen. Im Mentaltraining zur Krisenmeisterung können diese mentalen Blockaden durch Nutzung des Alphazustandes und einer Zukunftswerkstatt überwunden werden.

Mit herkömmlichen Methoden ist diese Krise nicht zu lösen
Der Unternehmensberater Fredmund Malik sieht in der gegenwärtigen Krise nur ein oberflächliches Symptom der größten Systemtransformation der Geschichte, der von einer Geld- zu einer Wissensgesellschaft. Diese Transformation sei "mit herkömmlichen Methoden nicht zu lösen“ (faz.net, 31.07.2010)

Eine solche noch neuartige kreative Methode ist die "Zukunftswerkstatt“.
Siehe: Beate Kuhnt, Norbert R. Müller: Moderationsfibel Zukunftswerkstätten: Verstehen, Anleiten, Einsetzen; ISBN-10: 3930830450

Die Methode der Zukunftswerkstatt für mentales Management der Krise

  • entwickelt wünschbare Zukünfte
  • bricht bewusst mit der Realität der Gegenwart (Phantasie- und Utopiephase)
  • durchdringt wechselseitig intuitiv-emotionale und sachlich-analytische Erkenntnisformen
  • entwirft Zukunftsentwürfe als anschauliche "Bilder“, als soziale Situationen mit Erlebnischarakter und stellt diese "szenisch“ dar
  • nimmt die subjektive Betroffenheit als Ausgangspunkt des Lern- und Kommunikationsprozesses

Jeder einzelne Mensch und die Menschen z. B. eines Unternehmens verfügen über häufig ungenutzte kreative Fähigkeiten und Problemlösungspotenziale. Innerhalb einer Zukunftswerkstatt können diese unter Leitung eines neutralen Moderators eingebracht werden. Dieses Vorgehen können wir auch individuell innerhalb der Übungen des Mentaltrainings realisieren.

Ziele der Zukunftswerkstatt:

  • Mobilisieren der Ressourcen des bzw. der Menschen
  • Fördern der Fähigkeiten zur Wahrnehmung, Fantasie, Selbstorganisation und Handlung
  • Entwickeln von Perspektiven für die individuelle und/oder gemeinsame Zukunft
  • Planen konkreter Schritte zur Erreichung dieser Ziele

Phasen einer Zukunftswerkstatt

1. Kritikphase, Kritik und Katharsis
Bestandsaufnahme der Gegenwart:
Die Kritik aller Teilnehmenden, das Unbehagen, die Probleme – alles wird gesammelt, was die Gegenwart belastet. Fragen können sein: Was missfällt uns, was haben wir zu kritisieren oder welche Kritikthemenkreise interessieren uns, welche möchten wir lösen und weiterverfolgen?

2. Visionsphase, Utopie und Phantasie
Die Teilnehmenden entwickeln das Bild einer Zukunft, in der sich alle ihre Wünsche erfüllt haben, in der sie so leben und arbeiten, wie es ihnen optimal erscheint.
Hier greift besonders das Mentaltrainig, mit dem wir im Alphazustand besser Ideen und Vorstellungen über die gewünschte Zukunft hervorbringen und ausformen können.

3. Realisierungsphase
Herstellen der Verbindung zwischen dem Ist-Zustand und dem gewünschten Zustand (Vision, Ziel).  Entwickeln konkreter Handlungsschritte, wie man dieser Vision Stück für Stück näher kommen kann.

Frage: Welche Ideen sind besonders interessant und verfolgenswert, welche sollten wir aufgreifen?

Frage: Wo gab es, wo gibt es bereits Ähnliches in der Realität?

Frage: Welche Forderungen müssen wir aufstellen, damit unsere ausgewählte Idee eine Chance erhält, wo muss dabei angesetzt werden?

Frage: Was wollen wir konkret tun? Wie wollen wir es anfangen? Wer kann uns dabei unterstützen? Wo soll das Projekt entstehen? Wann beginnen wir?

Mentale Visualisierungsübung in der Visionsphase einer Zukunftswerkstatt
Entwickeln Sie beispielsweise im mentalen Training Vorstellungen von Zukünften  über die Einheit und das Leben in Balance:

  • Einheit von Gegensätzen: Überwindung von "Teilen und Herrschen“, von Arm und Reich durch Gewinnung von sinnvoller Kooperation.
  • Die innere Balance wird in den nächsten Jahren das Verhältnis von sozialen Schichten und Generationen einerseits und von Staat und Wirtschaft andererseits, sowie das Verhältnis von Privatleben und Wirtschaftsleben bestimmen. 
  • Die äußere Balance, die unsere Gesellschaft mit der Natur und die Wirtschaftsunternehmen mit der Gesellschaft finden müssen, wird zum entscheidenden Faktor.

Entwickeln Sie im mentalen Managementtraining ganzheitliche, positive und auch negative Zukunftsbilder (Szenarien). Lassen Sie dabei im Alphazustand auf anschauliche Weise mögliche Zukunftsentwicklungen und ihre Konsequenzen sichtbar werden. Dieses Mentaltraining kann auch in Kleingruppen gemeinsam im Alphazustand realisiert werden, wobei die Szenarien dann durch den Gruppengeist synergetisch entstehen.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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Dr. Wolf Barth