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Stellen Sie in Entscheidungen die richtigen Fragen

Lesezeit: 2 Minuten Wenn Sie Entscheidungen treffen wollen, müssen Sie die richtigen Fragen stellen. Der Artikel beleuchtet die Rolle clever gestellter Fragen für die Förderung Ihrer Kreativität und Entscheidungsfähigkeit. Fragen können den Fokus auf ein Thema erweitern, um auf mehr Ideen zu kommen oder auch einengen, um ein Thema besser in den Griff zu bekommen und bessere Entscheidungen zu treffen.

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Stellen Sie in Entscheidungen die richtigen Fragen

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Stellen Sie in Entscheidungen die richtigen Fragen
Zu Beginn jeder Entscheidung ist es bedeutend, die richtige Frage zu stellen. Eine einfache Methode, in Entscheidungen kreativer zu werden, das heißt, über den Tellerrand der üblichen Möglichkeiten zu blicken, besteht darin, mit Hilfe verschiedener Fragen den Fokus zu erweitern oder zu verkleinern, je nachdem, was gerade angebracht ist. Dabei gilt:

  • Die kurzen W-Fragen (Wie, Wer, Wann, Wo, Was) erweitern in der Regel den Fokus.
  • Die langen W-Fragen (Wieso, Weshalb, Warum, also die Sesamstraße-Fragen) verkleinern den Fokus.

Die richtigen Fragen für eine Entscheidung: Beispiel
Stellen Sie sich nun eine Frage, für die Sie eine Antwort suchen, z. B.:

"Sollen wir das laufende Projekt weiterverfolgen oder nicht?"

Nun können wir beginnen, den Fokus dieser Frage mit Hilfe von W-Fragen zu erweitern oder zu verkleinern. Der vorhandene Fokus ist bereits relativ klar umrissen. Wir wissen, dass es sich um das Projekt xy handelt. Und wir wissen, dass wir an einer Schwelle stehen, an der wir uns entscheiden müssen, ob eine Weiterverfolgung noch Sinn macht oder nicht.

Hier erscheint es sinnvoll, den Fokus ein wenig zu erweitern, um auf neue Ideen zu kommen. Z. B. mit folgenden öffnenden Fragen:

  • Was heißt weiterverfolgen?
  • Wie können wir es weiterfolgen?
  • Wie lange sollen wir es weiterfolgen?
  • Wann können wir das Projekt beenden?
  • Wie können wir es beenden?
  • Wer kann es beenden / weiterverfolgen? Und so weiter. 

Dadurch können wir auf neue Optionen kommen wie:

  • Wer kann uns helfen?
  • oder: Gibt es einen Punkt, wo wir das Projekt zum Teil beenden und anschließend an jemand anderen abgeben können?

In einem weiteren Schritt kann es sich anbieten, das Problem mittels Warum-Fragen genauer zu fassen, z. B.:

  • Warum können wir das Projekt nicht beenden?
  • Warum können wir es beenden?
  • Warum können wir es nicht weiterverfolgen?
  • Oder: Warum können wir es nicht weiterverfolgen?

Die richtigen Fragen für eine Entscheidung: Fördern Sie Ihre Kreativität
Die Arbeit mit Fragen hat etwas Spielerisches. Sie fördert die Kreativität und das Querdenken (heraus). Denn manchmal sind wir sehr eng im Denken, während wir ein anderes Mal zu weit sind. Die Folgen zu engen Denkens sind, dass wir nur die üblichen Lösungen sehen. Die Folgen zu weiten Denkens sind, dass uns eventuell gar nichts einfällt, da der Rahmen nicht abgesteckt wurde. Uns fehlt dann schlicht und ergreifend die Begrenzung.

Je nachdem, wie weit ein Begriff oder ein Thema gefasst ist, macht es Sinn, den Fokus zu erweitern oder zu verengen. Ein Begriff wie Geld ist beispielsweise sehr weit. Er kann ebenso Verdienst, Vergütung oder auch Bestätigung heißen. Auf die verkleinernde Frage "Warum willst Du Geld verdienen?" können folglich Antworten wie "Um mir etwas leisten zu können", "Um Anerkennung zu bekommen", "Um mir keine Sorgen machen zu müssen" oder "Um glücklich zu sein" entstehen.

Aus diesen klareren Antworten lassen sich wiederum mittels öffnender Fragen wesentlich weitere Antworten als "Geld" entdecken, z. B. "Eine Versicherung abschließen" oder "Ein Ehrenamt ausüben". Antworten, auf die wir sonst nicht kommen würden.

Die richtigen Fragen für eine Entscheidung: Fazit
Indem wir den Fokus im Wechsel erweitern und verengen, lassen sich mehr Fragen und folglich Antworten dazu finden. Die Regeln dazu sind denkbar einfach:

  1. Wenn Sie das Gefühl haben, auf keine Ideen zu kommen, liegt dies vermutlich daran, dass Ihre Frage oder einzelne Begriffe zu weit und ungenau formuliert sind (Job, Geld). Bildhaft gesprochen fehlt Ihnen der Rahmen, um überhaupt nachdenken zu können.
  2. Wenn Sie auf nur wenige Ideen kommen, kann es daran liegen, dass Ihre Frage oder einzelne Begriffe zu eng sind (Mutter). Bildhaft formuliert ist Ihr Rahmen zu eng, um auf gute Ideen zu kommen.

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