Homöopathische Mittel

So können Sie das homöopathische Mittel Clematis einsetzen

So können Sie das homöopathische Mittel Clematis einsetzen
geschrieben von Marion Walsdorff

Das homöopathische Mittel Clematis recta wird häufig bei Drüsenverhärtungen und Erschöpfungszuständen eingesetzt. Lesen Sie hier, wie das psychische Bild aussieht und bei welchen anderen körperlichen Beschwerden Clematis recta angezeigt ist.

Das homöopathische Mittel Clematis recta gehört zu den Ranunculacea. Diese leiden häufig unter nervöser Anspannung. Sie sind ängstlich und reizbar. Häufig lösen äußere Situationen viele Gefühle gleichzeitig aus. Dies führt zu einer Überlastung des Nervensystems. Menschen, die Clematis als homöopathisches Konstitutionsmittel benötigen, sind überempfindlich gegenüber Kleinigkeiten.

Sie leiden oft unter einem stillen Kummer und befinden sich auf der Suche nach einer idealen Welt. Durch die Flut von inneren Regungen sind sie häufig verwirrt. Sie versuchen durch Strenge eine gewisse Kontrolle über die Situationen zu bekommen, in denen sie sich ausgeliefert fühlen.

Körperliche Beschwerden im Mittelbild von Clematis recta

Ausgehend von dem psychischen Mittelbild findet man entsprechend eine starke Schwäche und das Gefühl von Abgeschlagenheit und Müdigkeit in den Extremitäten bei dem homöopathischen Mittel Clematis recta. Darüber hinaus gehören Drüsenschwellungen, Verhärtungen von Drüsengewebe, die Vergrößerung der Schilddrüse, Abmagerung durch fehlenden Appetit, eine erschwerte Atmung und Leistenbruch zum körperlichen Mittelbild.

Die Modalitäten von Clematis recta

Eine Verschlechterung der Beschwerden tritt ein durch feuchte Kälte und durch warme Umschläge. Allgemein wird das Baden schlecht vertragen. Eine Verbesserung der Beschwerden erfolgt durch trockenes, warmes Wetter und durch Ruhe.

Fazit: Das homöopathische Mittel Clematis recta wird in erster Linie bei Erschöpfungszuständen mit Drüsenverhärtungen eingesetzt. Andere Anwendungsgebiete sind die Vergrößerung der Schilddrüse, Abmagerung bei Appetitlosigkeit, erschwerte Atmung und Schläfrigkeit.

Bildnachweis: Pavel Cheiko / stock.adobe.com

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Marion Walsdorff