Homöopathische Behandlung

Diabetes mellitus homöopathisch behandeln

Diabetes mellitus homöopathisch behandeln
geschrieben von Marion Walsdorff

Diabetes mellitus kann gut mit homöopathischen Mitteln behandelt werden, wenn noch eine gewisse Insulinproduktion vorhanden ist. Das angezeigte homöopathische Konstitutionsmittel kann die begleitenden Beschwerden lindern und die Insulinproduktion wieder anregen. Lesen Sie hier welche homöopathischen Mittel besonders oft bei Diabetes mellitus gegeben werden und wann welches Mittel angezeigt ist.

Das homöopathische Mittel Lycopodium clavatum wird besonders häufig bei der Behandlung von Diabetes mellitus eingesetzt. Das außerordentliche starke Verlangen nach Zucker und Süßigkeiten bei gleichzeitiger Abneigung gegen Anstrengung und der grundsätzlichen Anfälligkeit des Magen-Darm-Trakts weisen direkt zum homöopathischen Mittel Lycopodium clavatum. Typischerweise treten starke Blähungen nach dem Verzehr von Süßem auf. Auf der psychischen Ebene finden wir ein diktatorisches Verhalten gegenüber Familienangehörigen und Freunden, während gegenüber Autoritäten eher eine devote Position eingenommen wird.

Diabetes mellitus mit Sulphur behandeln

Das homöopathische Mittel Sulphur wird eingesetzt, wenn neben dem starken Verlangen nach Süßem eine starke Hitze des Körpers vorhanden ist. Sulphur-Menschen ist ständig zu warm. Sie wollen nachts die Füße nicht bedeckt haben oder strampeln sich im Schlaf frei. Auch Sulphur-Persönlichkeiten neigen zu dominantem Verhalten. Sie lieben es eine Gruppe anzuführen und ihre ausgefallenen Ideen verwirklichen zu lassen. Auch ihnen ist ein gewisser Hand zur Bequemlichkeit anzumerken. Meist haben sie sehr viel mehr Ideen, als sie umsetzen können. Sie sind die geborenen Philosophen, setzen sich gerne über herrschende Regeln hinweg und gehen ausgefallene Wege.

Diabetes mellitus mit Argentum nitricum behandeln

Das homöopathische Mittel Argentum nitiricum ist ebenfalls häufig bei der Behandlung von Diabetes mellitus angezeigt. Das starke Verlangen nach Süßem führt auch bei Argentum-nitricum-Menschen zu Beschwerden. Neben Blähungen können Magenkrämpfe und Durchfälle nach dem Verzehr von Süßigkeiten auftreten. Die psychische Situation eines Argentum-nitricum-Menschen ist geprägt von dem Gefühl der Enge. Ihnen wird es schnell zu heiß und zu eng. So fühlen sie sich besser, wenn sie an der frischen Luft sind. In engen Räumen und auch in engen Straßen fühlen sie sich stark eingeengt. So kann es sein, dass sie dort in Panik ausbrechen.

Fazit

Diabetes mellitus kann gut mit dem jeweiligen homöopathischen Konstitutionsmittel behandelt werden. Je nachdem, welche anderen Beschwerden begleitend auftreten und wie die psychische Situation des Betroffenen ist, kommen unterschiedliche homöopathische Mittel infrage. Besonders häufig werden die homöopathischen Mittel Lycopodium clavatum, Sulphur und Argentum nitricum gegen Diabetes mellitus gegeben. Durch das angezeigte Konstitutionsmittel kann die Insulinproduktin wieder angeregt werden und die begleitenden Beschwerden können gelindert werden.

Bildnachweis: Andrey Popov / stock.adobe.com

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Marion Walsdorff