Ernährung

Histaminintoleranz: Nutzen Sie diese histaminsenkenden Nahrungsmittel

Histaminintoleranz: Nutzen Sie diese histaminsenkenden Nahrungsmittel
geschrieben von Janet Gießl

Histamin spielt eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen. Wenn Sie an einer Histaminintoleranz leiden, dann bekommen Sie vom Genuss histaminhaltiger Nahrungsmittel Probleme. Obwohl einige Nahrungsmittel hohe Histaminwerte enthalten oder eine Histaminausschüttung auslösen, gibt es auch einige Nahrungsmittel, die Histamin reduzieren und die Histaminausschüttung unterdrücken. Lesen Sie hier mehr.

Erfahren Sie hier, welche Lebensmittel bei einer Histaminintoleranz helfen können:

Vitamin-C-reiche Nahrung bei Histaminintoleranz – das beste natürliche Antihistaminikum

Einer der wichtigsten Nährstoffe, die eine histaminsenkende Wirkung haben, ist Vitamin C. Es ist ein bekanntes Antioxidans, das freie Radikale bekämpft, das Immunsystem stärkt und Allergiesymptome lindert. Bitte beachten Sie, dass viele Vitamin-C-reiche Nahrungsmittel bei einer Histaminintoleranz ungünstig sind: so z. B. Zitronen. Greifen Sie lieber zu Paprika, Brokkoli, Weißkohl, Johannisbeeren oder Äpfeln.

Zinkreiche Nahrungsmittel schützen vor Allergien und Unverträglichkeiten

Menschen mit chronischen Allergien haben oft einen Zinkmangel. Normale Zinkwerte im Blut hemmen die Histaminausschüttung der Mastzellen des Körpers, während ein Zinkmangel Allergien oder Unverträglichkeiten fördert. Wenn Ihre Ernährung reich an tierischem Eiweiß ist, haben Sie normalerweise optimale Zinkwerte.

Nur wenn Sie die Aufnahme von tierischem Eiweiß strengstens einschränken oder nur pflanzliches Eiweiß zu sich nehmen, könnten Sie einen Zinkmangel entwickeln.

Gute Zinkquellen sind unter Berücksichtigung einer Histaminintoleranz: frisches rotes Fleisch, frischer Fisch und Käse (nur kurz gereifter). Können Sie nicht genügend Zink über die Nahrung aufnehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt über die Einnahme eines Zinkpräparates sprechen.

Catechin-reiche Tees können die Histaminausschüttung unterdrücken

Ein japanisches Forschungsteam hat herausgefunden, dass Catechin, ein Gerbstoff, welchen man besonders in grünem Tee vorfindet, die Histaminausschüttung unterdrücken kann. Oolong-Tee, ein traditioneller chinesischer Tee, hat eine besonders histaminsenkende Wirkung. Grüner Tee kann bei einer ausgeprägten Histaminintoleranz aber auch unverträglich sein. Es ist immer wichtig, die individuelle Toleranzgrenze zu überprüfen.

Quercetin-reiche Nahrungsmittel besser als Antihistaminika

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Quercetin, ein Bioflavonoid, wirkungsvoller ist als die meisten Antihistaminika. Außerdem besitzt es anti-entzündliche Eigenschaften. Nahrungsmittel, die besonders viel Quercetin enthalten, sind Zwiebeln, Kapern, Brokkoli, grünes Blattgemüse und Cranberries.

Zusatzpräparate immer in Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen

Sollte die Vitaminzufuhr über die Nahrung nicht ausreichend sein, können Sie in Absprache mit Ihrem Arzt Vitamin C, Vitamin B6, Zink, Magnesium und Kalzium als Zusatzpräparat einnehmen, da diese einen Histaminabbau begünstigen.

Kräuter, die Histamin senken können

Mit Kräutern können Sie zahlreiche Leiden bekämpfen: Einige Kräuter wirken auch gut gegen Allergien. Sie sind so zusammengesetzt, dass sie eine Histaminausschüttung vorbeugen oder reduzieren können. Einige dieser Kräuter sind Basilikum, Fenchel, Echinacea, Reishi-Pilz, Kamille, Ginkgo biloba, Spirulina, Ingwer, Knoblauch, Pestwurz und Süßholz.

Bitte beachten: Wenn Sie an einer Histaminintoleranz leiden, müssen Sie zusätzlich auf eine histaminarme Ernährung achten.

Bildnachweis: Lukas Gojda / stock.adobe.com

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Janet Gießl