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Starre Normalkostenrechnung: Was leistet sie? (2)

Lesezeit: < 1 Minute Mithilfe der starren Normalkostenrechnung werden die normalisierten Kosten- und Kalkulationssätze über einen längeren Zeitraum konstant gehalten. Was dieses Kostenrechnungssystem gegenüber einer Istkostenrechnung leistet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Starre Normalkostenrechnung: Was leistet sie? (2)

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Um das Rechnungswesen zu entlasten, werden mithilfe der starren Normalkostenrechnung Verrechnungssätze gebildet, die über einen längeren Zeitraum konstant gehalten werden. Trotz dieses scheinbaren Vorteils, leistet die starre Normalkostenrechnung im Grunde aber nicht viel mehr als die Istkostenrechnung.

Abweichungen bei der starren Normalkostenrechnung

Bei der starren Normalkostenrechnung werden Mengen und Preise für einen längeren Zeitraum – in der Regel ein Jahr – konstant gehalten. Da sich nach Ablauf der Abrechnungsperiode die dann feststehenden Istkosten fast immer von den Normalkosten unterscheiden, ergeben sich gegenüber diesen Istkosten sowohl Mengen- als auch Preisabweichungen.

Preisabweichungen bei der starren Normalkostenrechnung

Bei der starren Normalkostenrechnung ergeben sich die Preisabweichungen aus der Differenz des Normalpreises und des tatsächlichen Anschaffungspreises.

Mengenabweichungen bei der starren Normalkostenrechnung

Auch die Mengenabweichungen lassen sich im System der starren Normalkostenrechnung einfach bestimmen. Sie ergeben sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen den Mehr- oder Minderverbräuchen der tatsächlichen und vorgegebenen Gütermengen.

Keine genauen Abweichungsanalysen bei der starren Normalkostenrechnung

Der große Nachteil der Normalkostenrechnung – etwa gegenüber der flexiblen Normalkostenrechnung oder der Plankostenrechnung – besteht darin, dass sich nicht bestimmen lässt, welcher Anteil der Gesamtabweichung auf die Preisabweichung und welcher auf die Mengenabweichung entfällt. Die Höhe der Gesamtabweichung lässt sich bei der starren Normalkostenrechnung nur pauschal ermitteln, indem man die verrechneten Gemeinkosten von den Ist-Gemeinkosten abzieht.

Bedingt durch diesen gravierenden Nachteil der starren Normalkostenrechnung wird dieses Kostenrechnungsverfahren heute nur noch sehr selten eingesetzt.

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