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Instagram – ein Erfolgsmodell

Lesezeit: 3 Minuten Instagram gehört zu den sozialen Medien mit dem Schwerpunkt auf visuelles Erleben. Mit Instagram lassen sich Fotos und Videos mit Freunden und Bekannten teilen. Das Hashtag-System bringt es mit sich, dass sich auch wildfremde Personen, die nach einem bestimmten Bild bzw. Thema suchen, von den eigenen Erzeugnissen inspirieren lassen können.

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Instagram – ein Erfolgsmodell

Instagram – ein Erfolgsmodell

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Im Jahr 2018 freute sich Instagram über seinen milliardsten Nutzer. Damit gehört Instagram zu den beliebtesten Plattformen im Internet und hat eine solche Strahlkraft, dass es – ähnlich wie Twitter und Facebook – das Digitalzeitalter nachhaltig zu prägen imstande ist. Doch auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden und wie Rom lässt sich auch die Entwicklung von Instagram chronologisch ordnen.

Übernahme durch Facebook

Die für das Projekt verantwortlichen Enthusiasten waren mit Mike Krieger und Kevin Systrom zwei junge Computerentwickler, die mit burbm eine auf der Computersprache HTML5 basierende Check-in-Software entwickelten und am 6. Oktober 2010 auf App Store vorstellten. Das Projekt entwickelte sich noch in der Endphase des Jahres rasant und überschritt 2012 die Ein-Millionen-Nutzer-Marke. Es war so populär und innovativ, dass Mark Zuckerberg darauf aufmerksam wurde und für die Übernahme ganz tief in die Tasche griff und eine Milliarde US-Dollar zahlte.

Das waren umgerechnet 760 Millionen Euro. Da konnten Kevin Systrom und Mike Krieger natürlich nicht nein sagen, sodass Instagram seit 2012 zur Facebook-Familie gehörte, was seiner weiteren Entwicklung offenbar gutgetan hat. Die beiden Pioniere blieben trotz der Übernahme Instagram erhalten. Eine Starthilfe mit Social Media Daily verhilft dir dazu, das Angebot mit einem noch größeren Mehrwert zu nutzen.

Die Erfolgsfaktoren für Instagram

Die Fakten sprechen seit der Übernahme für sich. Die Benutzerzahlen stiegen von 2010 bis 2012 auf 100 Millionen Benutzer, bis sie im Jahre 2018 auf eine Milliarde User wuchsen. Ein weiteres Indiz für den Erfolg ist der hohe Anteil an aktiven Benutzern. Wer sich auf Instagram registriert, ist in der Regel von dem Angebot so angetan, dass er das Angebot für seinen modernen mondänen Lebensstil rege nutzt.

Vor allem drei Gründe scheinen für den Erfolg von Instagram ausschlaggebend zu sein. Erstens ist der Mensch von seiner Konstitution her ein Augentier, der 90 Prozent aller Informationen visuell aufnimmt. Insofern spricht ihn bereits das Konzept von Instagram unmittelbar an. Zweitens ist die Expertise von Mark Zuckerberg unumstritten, sein legendäres technisches Know-how mit einer perfekten Verkaufspsychologie zu verknüpfen und instinktiv die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden aufzuspüren. Hierin ist er ein wahrer Meister. Drittens hat Instagram das Medium der Fotografie revolutioniert. Nie zuvor erstrahlten die Fotos heller, farbenfroher und kontrastreicher wie auf Instagram.

Zahlreiche Filter sorgen zudem für einen nahezu grenzenlosen Entscheidungsspielraum. Mit der Aufnahme des Bildes ist es nämlich nicht getan. Mithilfe der Filter kann jeder Nutzer nach der Aufnahme solange an seinem Bild feilen, bis das Gesamtergebnis ihn vollauf zufriedenstellt und dieses mit einem guten Gewissen und einem guten Gefühl in den Äther geschickt werden kann.

Die Modernisierungen im Detail

Bereits bei seiner Gründung durch Krieger und Systrom sprach Instagram die Benutzer an. Die auf zahlreichen Open-Source-Lösungen basierende Technologie lud vor allem technikaffine Benutzer zum Mitmachen ein, was gewaltige kreative Impulse freisetzte und zu einem demokratischen Verhältnis zwischen Unternehmen und Kunden beitrug. Seit der Übernahme durch Facebook wurde an weiteren Stellschrauben gedreht, um das Nutzererlebnis zu optimieren.

Eine Verzahnung von Instagram mit Facebook wie auch die Übernahme des Facebook-Algorithmus zur besseren Auffindung von persönlich ansprechenden Bildern waren solche Meilensteine in der Entwicklung. Bereits seit 2012 ist Instagram mit Mobiltelefonen kompatibel. Eine Markierung der Fotos ist seit 2013 möglich, während die GPS-basierte Lokalisierung der Bilder schon seit 2012 gewährleistet wird. Im Jahre 2016 erblickten die Instagram-Stories das Licht der Welt, mit denen jeder Nutzer persönlich bedeutsame Lebensereignisse anderen Nutzern noch plastischer mitteilen kann.

Im selben Jahr öffnete sich Instagram für kommerzielle Interessenten, sodass die Plattform sich wie ihr Bruder Facebook besser für Geschäftskunden und Influencer nutzen lässt, die somit ihren Bekanntheitsgrad gewaltig steigern können. Der Boom von Instagram ist ungebrochen. Heute verzeichnet die Plattform einen Zugewinn von monatlich 30 Millionen aktiven Benutzern. Weitere spektakuläre Entwicklungsmarken sind damit vorprogrammiert, die User dürfen gespannt sein.

Bildnachweis: Anton / stock.adobe.com

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