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Wieso Sie Wut nicht unterdrücken sollten

Lesezeit: 2 Minuten Das Gefühl der Wut gehört zu den menschlichen Empfindungen und ist natürlich. Jedoch hilft Wut nur selten weiter. Wenn Sie wütend sind, fühlen Sie sich aufgewühlt. In diesem Zustand finden Sie kaum eine kreative Lösung für das Problem. Oft "erhitzen" sich die Gedanken dadurch, dass Sie das Gefühl haben absichtlich unfair behandelt worden zu sein.

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Wieso Sie Wut nicht unterdrücken sollten

Wieso Sie Wut nicht unterdrücken sollten

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Eine Vielzahl von Einflüssen wirkt auf die Stimmungslage ein

Zu den Einflüssen gehören soziale Faktoren wie Meinungsverschiedenheiten und Verluste. Ein weiterer Punkt ist Stress, wenn Sie etwa das Gefühl haben, dass Sie Dinge nicht bewältigen können. Darüber hinaus zu beachten sind Punkte wie gewohnheitsmäßig zu wenig Schlaf oder regelmäßiger Konsum von Alkohol sowie schlechte Ernährung. Krankheiten oder Medikamente können ebenfalls Einfluss nehmen.

Falls Ihre Essens- und Schlafenszeiten stark variieren, kann ein Zustand des Jetlags Ihre Stimmung beeinflussen. Ebenso wirken sich fehlender Sport, Bewegung und Ausgleich etwa durch Hobbys ungünstig aus.

Ihre Wut dient einem Ziel

Mit Hilfe von Wut möchten Sie andere veranlassen, dass Sie sich so verhalten, wie Sie es für richtig halten. Sie schüchtern andere ein, sodass diese unerwünschte Verhaltensweisen weniger zeigen. Besitzen Sie eine Vielzahl intoleranter Auffassungen, erhöht sich die Zahl der Handlungen, die Sie als unerwünscht empfinden.

Sie werden dann häufig wütend und vergeben kostbare Lebenszeit. Sind Sie jedoch eher sachlich und maßvoll veranlagt, kann Wut eine angemessene Reaktion auf unangenehmes Verhalten von Mitmenschen sein.

Wie viel Wut ist dienlich?

Gegenüber Menschen, denen Sie sehr wichtig sind, reichen meistens schon geringe Zeichen von Verärgerung aus. Allerdings können Sie mehr mit positiven Maßnahmen bewirken. Das effiziente Zeigen von Wut verläuft nicht nach dem Grundsatz: „Desto mehr, desto besser.“

Es verhält sich ähnlich wie beim Kochen. Benutzen Sie zu viel Salz, wird das Gericht nicht schmecken. Zeigen Sie ein ungerechtfertigt hohes Maß an Wut, wird sich die Person vermutlich gegen Sie wenden.

Wut und unrealistische Erwartungen

Glauben Sie, dass die Mehrzahl der Menschen ähnliche Ansichten über Richtigkeit, Gerechtigkeit und objektiven Tatsachen besitzt wie Sie? Aufgrund eigener Erfahrungen und eigener Lebensgeschichte sieht jeder Mensch die Welt mit seinen eigenen Augen. Aus anderer Perspektive sind viele Handlungen weder bösartig noch absichtlich. Überlegen Sie, ob bestimmte Dinge aus der Sicht anderer wirklich unfair sind und diese Ihnen bewusst Unrecht zufügen wollen.

Jeder Mensch besitzt seine eigenen Moralvorstellungen

Stellen Sie oft „Sollte-Anforderungen“ an andere? Falls ja, so gehen Sie davon aus das andere Menschen überwiegend so „denken und handeln sollten“ wie Sie. Es ist nachvollziehbar, dass Sie die Wirklichkeit entsprechend Ihren Vorstellungen beeinflussen möchten. Jedoch wird das nicht immer möglich sein, vor allem nicht wenn Sie an Idealvorstellungen festhalten.

Wenn Sie Ihre Erwartungen verändern, werden Sie weniger wütend werden. Fragen Sie sich, worin der Vorteil für Sie liegt, dass Sie wütend sind. Profitieren Sie oder andere in irgendeiner Form von Ihrer Wut? Meist bedeutet weniger Wut mehr Freude und schöpferische Leistungsfähigkeit.

Wie ist es mit Reizbarkeit?

Reizbarkeit zeigt die aktuelle Stimmung und spiegelt weniger die Reaktion auf das Verhalten anderer wider. Ist ein Mensch als reizbar bekannt, nehmen sich seine Mitmenschen in Acht, damit sie bei ihm nicht ins Fettnäpfchen treten. Der Betroffene wird nur noch mit Samthandschuhen angefasst und nicht wirklich gemocht.

Die Mehrheit der Menschen wünscht sich gesehen, geliebt und respektiert zu werden. Ständige Reizbarkeit führt meist zu einem Verlust an Sympathie und Liebe durch andere.

Bildnachweis: Photographee.eu / stock.adobe.com

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