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Wie Sie Pfingsten Kindern ganz einfach erklären

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen wissen gar nicht genau, was Christen Pfingsten überhaupt feiern. Genießen Sie mit Ihren Kindern die freie Zeit, aber erklären Sie auch den Hintergrund dieses Feiertages. Auch wenn es an diesem Tag keine Geschenke gibt, gehört Pfingsten wie Weihnachten und Ostern zur christlichen Tradition.

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Wie Sie Pfingsten Kindern ganz einfach erklären

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Wann wird Pfingsten gefeiert

Das Wort Pfingsten kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie 50. Tag. Denn das Pfingstfest wird genau 50 Tage nach Ostern gefeiert, wobei der Ostersonntag mitgezählt wird. Der Termin verschiebt sich deshalb jedes Jahr und findet zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni statt. Aber meistens fallen die Pfingsttage in den Mai. Der Pfingstmontag ist in allen Bundesländer Deutschlands ein gesetzlicher Feiertag.

Kindern mit einfachen Worten Pfingsten erklären

Die Jünger können es gar nicht fassen, dass Jesus gestorben und wiederauferstanden ist. Er ist jetzt bei Gott im Himmel und nicht mehr unter ihnen. Sie sind jetzt alleine und verunsichert. Auch fürchten sie sich. Sie wissen nicht, ob die Anhänger Jesu verfolgt werden. Vielleicht sollen sie auch gekreuzigt werden? Deshalb wagen sie nicht über die Wiederauferstehung von Jesus zu sprechen.

Als in Jerusalem 50 Tage nach Ostern ein großes Erntefest stattfindet, treffen sich auch die Jünger. Aber sie sind ängstlich, verstecken sich und feiern nicht mit den vielen anderen Menschen. Und plötzlich ertönt laut der Bibel ein großes Brausen. Es hörte sich an, als würde in dem Haus ein Sturm toben. Das ist der Heilige Geist. Wie ein Orkan fährt er in die Köpfe der Jünger. Das tat nicht weh sondern heilte im Gegenteil die Jünger.

Als hätten sie Medizin erhalten, viel die Angst von ihnen ab. Plötzlich tauchten brennende Feuerzungen auf. Sie setzten sich auf die Jünger, ohne diese zu verbrennen. Im Gegenteil, der Heilige Geist ging über die Feuerzungen auf die Jünger über. Und plötzlich waren sie nicht mehr verzagt sondern mit viel Mut beseelt.

Durch den Heiligen Geist hatten die Jünger die Idee erhalten, sich nicht mehr zu verstecken sondern von den Wundertaten Jesu zu berichten. Sie gingen unter die Menschen und erzählten von ihren Erlebnissen mit Jesus. Die Menschen waren von ihrem Eifer ganz ergriffen und hörten zu. Und durch den Heiligen Geist konnten die Jünger sogar in fremden Sprachen sprechen. Selbst die aus fernen Ländern angereisten Menschen verstanden die Worte der Jünger.

Es gab allerdings auch Menschen, die glaubten, die Jünger wären betrunken. Da meldet sich Petrus und erklärt ihnen, dass er dank des Heiligen Geistes in vielen Sprachen sprechen kann. Und er hält seine erste Predigt und er redet mit so viel Begeisterung, dass ihm viele Menschen zuhören. Sie wollen auch zu dieser Gemeinschaft gehören und lassen sich als Zeichen taufen. Durch die Taufe erfahren die neuen Gläubigen ebenfalls den Heiligen Geist. An diesem Tag ließen sich rund 3000 Menschen taufen und gründeten somit das Fundament der heutigen christlichen Kirche.

Diese Spiele in der Natur peppen jeden Pfingstspaziergang auf.

Bildnachweis: S.H.exclusiv / stock.adobe.com

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