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Wie Sie mit natürlichen Giftstoffen in Bio-Lebensmittel umgehen

Lesezeit: 2 Minuten Viele, die sich gesund ernähren, greifen zu Obst und Gemüse aus dem Bio-Anbau. Aber sind Bio-Lebensmittel auch frei von Gift- und Schadstoffen? Nein, aber die Mengen an Giftstoffen sind im Allgemeinen so gering, dass für Ihre Gesundheit keine Gefahr ausgeht. Ausnahmen gibt es dennoch.

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Wie Sie mit natürlichen Giftstoffen in Bio-Lebensmittel umgehen

Wie Sie mit natürlichen Giftstoffen in Bio-Lebensmittel umgehen

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Das müssen Sie bei den folgenden fünf Gemüsesorten beachten:

Selbst wenn Sie die folgenden fünf Gemüsesorten als Bio-Lebensmittel kaufen, können Sie dennoch Giftstoffe enthalten- und zwar natürliche Giftstoffe.

Kartoffeln: Kartoffeln enthalten auch als Bio-Lebensmittel in der Schale verschiedene Naturgifte, wie beispielsweise Solanin. Auch grüne Stellen an der Kartoffel enthalten dieses Gift. Es macht benommen und kann Magen- und Darmprobleme verursachen. Und es belastet Ihre Leber. Tipp: Schälen Sie Kartoffeln immer sehr sorgfältig und essen Sie auf keinen Fall keimenden Kartoffeln.

Tomaten: Alle grünen Teile der Tomate, wie Stängel und Strunk, enthalten das aus der Kartoffel bekannte Solanin. Es kann zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen führen. Tipp: Essen Sie vorsichtshalber keine grünen Tomaten und entfernen sorgfältig deren Strunk

Grüne Bohnen: Rohe, grüne Bohnen sind gefährlich. Die in den rohen Bohnen enthaltene Eiweißverbindung kann zu Problemen in Magen und Darm führen. Im Extremfall können die roten Blutkörperchen verkleben und zum Tode führen. Tipp: Kochen Sie grüne Bohnen bei Temperaturen über 100 Grad.

Rhabarber: Die Stangen enthalten Oxalsäure, die in größeren Mengen zugeführt auch zu Vergiftungserscheinungen, verbunden mit Kopfschmerzen und Erbrechen, führen kann. Tipp: Die Rhabarberstangen auch als Bio-Lebensmittel dick abschälen und kochen.

Auch bei diesen Bio-Lebensmitteln müssen Sie aufpassen:

Bittermandeln: Bittermandeln enthalten Blausäure. Schon geringe Mengen können Vergiftungserscheinungen auslösen. Bereits ein Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht ist tödlich. Für bestimmte Süßspeisen werden Bittermandeln in winzigen und ungefährlichen Mengen verwendet.

Apfelkern und Co.: Die Kerne von Äpfeln und Birnen weisen nur eine Vorstufe der Blausäure auf. Ein paar Apfelkerne zu verschlucken ist unbedenklich. Bei Kernobst, wie Pfirsich und Aprikosen, ist der Blausäuregehalt im Kern jedoch höher. Dies ist unabhängig davon, ob das Obst als Bio-Lebensmittel gekauft wird oder nicht.

Fazit: Alles halb so schlimm. Unter Beachtung einfacher Regeln gehen Sie locker mit diesen natürlichen „Zutaten“ um und tun schon alles für Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Lieben.

Bildnachweis: Viktor Pravdica / stock.adobe.com

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