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Wie entsteht Husten?

Lesezeit: 2 Minuten Anders als häufig angenommen, ist Husten keine eigenständige Krankheit. Husten ist vielmehr ein Schutzreflex des Körpers. Seine Funktion besteht darin, die Atemwege von Partikeln oder Erregern zu reinigen, die diese verengen könnten. Husten sollte daher nicht unterdrückt werden.

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Wie entsteht Husten?

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Ursachen für Husten
Die Ursachen für Husten können beispielsweise in Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzens, des Magens oder Allergien sein. Die häufigste Ursache ist jedoch sicherlich die gewöhnliche Erkältung, die uns jederzeit erwischen kann. Die Ursache kann aber auch ganz einfach sein, dass Sie sich verschluckt haben. Auch dann wird ein Hustenreiz ausgelöst, um die Atemwege von den unerwünschten Eindringlingen zu befreien.

Husten ist übrigens eines der häufigsten Symptome, aufgrund derer ein Arzt aufgesucht wird. Sei es weil, er Sie nachts nicht schlafen lässt, tagsüber als „ruhestörend“ empfunden wird oder weil er als Anzeichen einer schlimmeren Krankheit, wie z. B. einer Lungenentzündung, gedeutet wird.

Trockener Reizhusten
Der trockene Reizhusten, ist typisch für eine Erkältung. Er ist trocken, es wird kein Schleim beim Husten ausgeworfen. Der trockene Reizhusten ist meist nur von kurzer Dauer und geht gerne in einen festsitzenden Husten über. Sollte er allerdings länger anhalten, empfiehlt sich ein Arztbesuch, um die Ursache abzuklären.

Festsitzender Husten
Beim festsitzenden Husten kann der Schleim nicht richtig abtransportiert werden. Die Atemwege können sich richtig gereinigt werden. Ein andauernder Hustenreiz ist der Versuch des Körpers den zähen Schleim abzutransportieren und die Atemwege zu befreien.

Lockerer Husten
Löst sich der Schleim im Verkauf der Erkältung, kann dank des Hustens aus den Bronchien abtransportiert werden. Der Husten wird jetzt nicht mehr als quälend, die beim festsitzenden Husten empfunden, sondern als befreiend. Ein Erkältungshusten ist nach spätestens einer Woche wieder vorbei.

Chronischer Husten
Hinter einem chronischen Husten können sich Lungen- oder Herzerkrankungen, Entzündungen der Atemwege oder auch ein Zuviel an Magensäure verbergen. Auch längst vergangene Erkältungen oder Medikamente können die Ursache für einen chronischen Husten sein. In vielen Fällen kommt das Rauchen als zusätzlicher Auslöser hinzu.

Husten kann aber auch ein Anzeichen für eine schwere Erkrankung sein, deshalb unser Tipp: Wenn der Husten Sie mehr als 7 Tage quält, von grünem oder gelben Auswurf begleitet wird, oder Blut im Auswurf (sog. Bluthusten) ist, sollten Sie unbedingt einen Arzt aussuchen.

So husten Sie richtig
Bei einem zu starken kräftigen Hustenstoß schlagen die Schleimhäute der Bronchien gegeneinander wie zwei nasse Waschlappen. Das reizt die Hustenrezeptoren in den Bronchien nur zusätzlich. Besser sind mehrere kleine Stöße beim husten, am besten gegen die vorgehaltene Hand oder in ein Taschentuch. Stellen Sie sich vor, Sie würden eine Scheibe anhauchen.

Zur Entspannung machen Sie zwischen jedem Hustenstoß 2 – 3 Sekunden Pause und atmen ruhig in den Bauch ein. Vermeiden Sie tiefe Atemzüge. Das lindert den Hustenreiz. Atmen Sie durch die Nase ein. Das feuchtet die Luft an, und die Bronchien werden weniger gereizt.

Setzen Sie bei Hustenreiz die „Lippenbremse" ein. Dazu spitzen Sie die Lippen wie beim Pfeifen und atmen durch die kleine Öffnung aus. Dadurch fällt der Druck in den Lungen nicht so stark ab, und die Bronchien werden offen gehalten.

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