Homöopathie Praxistipps

Husten mit Würgen und Erbrechen homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Besonders bei Kindern kann ein krampfartiger Husten schnell dazu führen, dass sie beim Husten würgen und erbrechen müssen. Der Hustenanfall ist dann so stark, dass sie kaum noch Luft bekommen. Der zähe Schleim führt dazu, dass sie wieder und wieder husten müssen, bis sie sich schließlich übergeben. Lesen Sie hier welche homöopathischen Mittel für die Behandlung infrage kommen.

2 min Lesezeit
Husten mit Würgen und Erbrechen homöopathisch behandeln

Husten mit Würgen und Erbrechen homöopathisch behandeln

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Husten mit Übelkeit und Erbrechen homöopathisch mit Ipecacuanha behandeln

Das homöopathische Mittel Ipecacuanha wird besonders häufig bei Kindern eingesetzt, wenn ihre Hustenanfälle so stark sind, dass sie sich beim Husten übergeben müssen. Zusätzlich zum Husten treten Kurzatmigkeit und Atemnot auf.

Tief in den Bronchien ist ein Schleimrasseln zu vernehmen. Der Schleim ist zäh und fest und lässt sich kaum abhusten. Betroffene Kinder sind sehr blass und fühlen sich vom ständigen Husten sehr erschöpft. Die Hustenanfälle nehmen gegen Abend zu. Tagsüber können sie auch verstärkt auftreten, wenn das Kind sich hinlegen will.

Husten mit Würgen und Erbrechen mit Hepar sulfuris behandeln

Wenn der Husten durch kalte Luft oder Wind ausgelöst wurde, ist häufig das homöopathische Mittel Hepar sulfuris angezeigt. Die Hustenanfälle gehen mit Atemnot einher. Das betroffene Kind ist äußerst reizbar und Zugluft-empfindlich.

Schon das Abdecken eines Körperteils kann einen heftigen Hustenanfall hervorrufen. Der Schleim ist zäh und sitzt so fest, dass er nur selten abgehustet werden kann. Meist geht der Husten mit einer heiseren Stimme einher. Wärme, warmes Getränke und Einhüllen des Kopfes bessern die Beschwerden. Kälte, kalte Luft und Zugluft verschlimmern die Beschwerden.

Husten mit Würgen und Erbrechen mit Antimonium tartaricum behandeln

Das homöopathische Mittel Antimonium tartaricum ist angezeigt, wenn sich reichlich zäher, weißlicher Schleim gebildet hat, der nur unter großer Mühe mit Würgen und Atemnot abgehustet werden kann. Nachts und im Liegen verschlimmern sich die Beschwerden.

Tagsüber und beim Aufsitzen bessern sich die Beschwerden. Obwohl begleitend starke Übelkeit auftritt, kommt es nur selten zum Erbrechen. Antimonium tartaricum ist angezeigt, wenn das Kind sehr blass ist und bläuliche Lippen hat. Das Krankheitsgefühl des betroffenen Kindes ist sehr stark.

Fazit

Husten mit Würgen und Erbrechen bei Kindern kann gut homöopathisch behandelt werden. Je nachdem, welche Modalitäten vorliegen und was als Auslöser für die Beschwerden infrage kommt, kommen unterschiedliche homöopathische Mittel zur Anwendung. Besonders häufig sind die homöopathischen Mittel Ipecacuanha, Hepar sulfuris und Antimonium tartaricum angezeigt.

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Bildnachweis: Robert Kneschke / stock.adobe.com

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