Lebensberatung Praxistipps

Wer ist eigentlich schuld?

Lesezeit: < 1 Minute Eine der unsinnigsten, jedoch leider häufigsten Fragen lautet: "Wer ist eigentlich schuld?" Sicher gibt es Anlässe, bei denen die Schuldfrage zu klären ist, viel häufiger versperrt die Klärung der Schuldfrage jedoch den Weg zu Erfolg und Glück.

< 1 min Lesezeit

Autor:

Wer ist eigentlich schuld?

Lesezeit: < 1 Minute

Das Märchen von der Schuld
Das Konzept von Schuld und Unschuld ist sicher so alt wie die Menschheit, definitiv aber so alt wie die Bibel. Da machte sich "Mensch Nr.1" schuldig, indem er vom Baum der Erkenntnis aß, einen Apfel. Seitdem haben wir uns in vielen anderen Aspekten sehr weiterentwickelt, nicht jedoch hinsichtlich unserer Affinität hinsichtlich der Klärung jeder möglichen Schuldfrage.

Scham kommt von Schuld
Bzw. schämte sich Adam, nachdem er sich schuldig gemacht hatte. Und so versteckte er sich und "erfand" dann erst die Kleidung – so lautet zumindest die biblische Geschichte. Heute noch gibt es Psychotherapeuten, die einen Bezug zwischen Scham und Schuld sehen und einen Klienten, der sich schämt, fragen, wofür bzw. woran er sich schuldig fuehlen könnte.

Voraus ging aber die Erkenntnis
Wie wäre es, wenn wir heute, wenn mal wieder eine Frucht vom Baum der Erkenntnis fällt – sprich: Wir etwas entdecken – wir nicht nach dem Schuldigen suchen, der es hat fallen lassen, sondern uns fragen, welche Lehren wir daraus für die Zukunft ziehen können? Es heißt ja ErkenntnisGEWINN, nur diesen Gewinn können wir nur auskosten, wenn wir ihn wahrnehmen und würdigen. Das geht aber schlecht, wenn wir mit der Suche nach dem Schuldigen beschäftigt sind.

Schuldlos (und) glücklich
Mein Tipp für mehr Glück, sprudelnde ErkenntnisGEWINNE und allgemeine Zufriedenheit lautet daher: Lassen Sie "die anderen" die Schuldfrage klären und beteiligen Sie sich nicht an der Suche nach dem Schuldigen. Überlegen Sie lieber, welche Schlüsse Sie aus dem jeweiligen Geschehen ziehen, was Sie daraus lernen können und wie Sie daraus nicht nur Erkenntnis gewinnen.

Nicht, dass Sie sich nachher für eine verpasste Chance schämen. Fragen Sie sich und die Beteiligten lieber, was man das nächste Mal besser machen kann, und freuen Sie sich über eine Chance, wieder etwas besser zu machen und mit sich selbst glücklicher zu sein.

 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: