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Virusinfekte, Grippe und Herpes mit Zistrose verhindern

Lesezeit: 2 Minuten Kennen Sie die Zistrose? Eine mediterrane Heilpflanze, die neuesten Studien zufolge eine gar wundersame Wirkung gegen allerlei Viren entfaltet. So können virale Infekte und echte Grippe genauso wirksam bekämpft werden wie die lästigen Herpesinfektionen. Lernen Sie diese Heilpflanze und ihre Anwendungen kennen.

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Virusinfekte, Grippe und Herpes mit Zistrose verhindern

Virusinfekte, Grippe und Herpes mit Zistrose verhindern

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Die Zistrose stellt sich vor

Zistrose, lateinisch Cistus incanus L., ist ein Halbstrauch aus der Familie der Zistrosengewächse. Sie ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Die Blätter sind meist graufilzig behaart und die violetten Blüten sind Ihnen bei einer Wanderung vielleicht schon einmal aufgefallen. Sie sehen nämlich aus wie schlecht gebügelt, stets etwas zerknittert. Zistrose enthält eine große Menge bioaktiver sekundärer Pflanzenstoffe vor allem Flavonoide und die besonders interessanten hochpolymeren Polyphenole. Von diesen wird später noch zu sprechen sein.         

Traditionelle Verwendung der Zistrose

In Griechenland wird die Zistrose noch immer in der traditionellen Medizin verwendet. Sie dient dem Schutz vor Infekten und Halsschmerzen. Abends wird der Tee gerne zur Prophylaxe getrunken. Auch Hebammen schätzen die Zistrose und verwenden sie, um Kindbettfieber vorzubeugen. In all diesen Anwendungen zeigt sich eine starke Fähigkeit der Pflanze Infektionen vorzubeugen.

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Wie Zistrose wirkt

Zistrose entfaltet eine starke antivirale Aktivität, wie Wissenschaftler der Universität Münster nachweisen konnten. Laut Prof. Ludwig ist die Wirkung des Extraktes sicher nachgewiesen und zwar ohne Nebenwirkungen und was noch wichtiger ist, ohne die Bildung von Resistenzen anzuregen. Das Wirkprinzip ist so simpel wie fantastisch.

Die eingangs erwähnten Polyphenole hüllen die Viren einfach ein. Dadurch können diese nicht an Wirtszellen andocken, die sie für Ihre Vermehrung brauchen. Ein Virus zwingt ja seine Wirtszellen mittels eigener Erbinformation neue Viren zu bilden. Dieser Prozess wird einfach blockiert, ohne dass der Virus sich durch Mutation davor schützen könnte. Es ist, als würden die Inhaltsstoffe der Zistrose einfach einen Mantel um die Viren legen, sie einkuscheln und dann freundlich aus dem Körper hinausbegleiten, beispielsweise über den Darm.

Anwendung von Zistrose

Auch wenn ich sonst selten Firmen empfehle, hier gebührt der Firma Pandalis uneingeschränktes Lob dafür, die Zistrose bekannt gemacht zu haben. Sie erhalten über Ihre Apotheke sowohl Zistrosentee als auch Extrakte und verschiedene Präparate für alle denkbaren Anwendungen.

Bildnachweis: Janjana / stock.adobe.com

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