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Schwangerschaftsstreifen vermeiden: So können Sie vorbeugen

Lesezeit: 2 Minuten Oftmals entstehen während der Schwangerschaft unschöne Dehnungsstreifen, die man auch nach der Entbindung nie wieder loswird. Wer das vermeiden möchte, kann ihre Entstehung durch intensive Hautpflege und Stärkung des Bindegewebes weitestgehend verhindern. Lesen Sie daher diese Tipps, wie Sie Schwangerschaftsstreifen vermeiden können.

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Schwangerschaftsstreifen vermeiden: So können Sie vorbeugen

Schwangerschaftsstreifen vermeiden: So können Sie vorbeugen

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Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Schwangerschaftsstreifen entstehen immer dann, wenn das Bindegewebe der Haut überdehnt wird und sich in der Unterhaut Risse bilden. Sie sind deshalb nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch bei jeder starken Gewichtszunahme anzutreffen. Die Dehnungsstreifen schimmern zunächst rötlich-violett, verblassen nach einiger Zeit, bleiben aber als weißes Narbengewebe lebenslang erhalten. Vor allem ist die Region um den Bauch betroffen, aber auch Oberschenkel, Gesäß und Brüste sind gefährdet.

Größte Gefahr besteht im letzten Schwangerschaftsdrittel

In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft ist die Gewichtszunahme am größten. Die Hautelastizität ist aufgrund eines veränderten Hormonhaushaltes verringert. So besteht in dieser Zeit die größte Gefahr, dass die Haut besonders im Bauchbereich Risse bekommt und sich Schwangerschaftsstreifen bilden. Oftmals wird das von der Schwangeren gar nicht bemerkt, da sie ihren Unterbauch selbst nicht mehr sehen kann. Damit es nach der Entbindung zu keiner bösen Überraschung kommt, sollte man in der Schwangerschaft der Hautpflege große Beachtung schenken, denn durch diese lassen sich Schwangerschaftsstreifen vermeiden.

Hautpflege bereits zu Schwangerschaftsbeginn intensivieren

Da der Haut während der Schwangerschaft eine besonders große Leistung abverlangt wird, sollte man bereits ab dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Schwangerschaft eine intensive Pflege einleiten. Neben speziellen Antidehnungsstreifenprodukten aus der Apotheke kann man auch einfach vitaminhaltige Hautöle oder besonders fetthaltige Cremes auf die betreffenden Stellen auftragen. Am besten massieren Sie damit morgens und abends Bauch, Hüfte, Gesäß, aber auch die Brüste mit kreisrunden Bewegungen ein.

Schwangerschaftsstreifen vermeiden können Sie auch durch die Unterstützung richtiger Kleidung und Sport

Da vor allem Bauch und Brüste im Laufe der Schwangerschaft immer schwerer werden, ist es wichtig, gut stützende Kleidung zu tragen. So helfen Sie der Haut, ihre Elastizität zu erhalten und vermeiden, dass sie durch Herunterhängen schneller einreißt. Das ist vor allem wichtig, wenn Sie sich sportlich betätigen. Vermeiden Sie aber zu anstrengende Sportarten. Schon leichtes Gehen oder alle Betätigungen im Wasser tragen dazu bei, die Haut straff zu halten.

Durch regelmäßige Bewegung vermeiden Sie zudem auch, dass Sie zu schnell zunehmen und können damit gleichzeitig das Risiko von Schwangerschaftsstreifen verringern.

Gesunde Ernährung stärkt Ihre Haut

Nicht zuletzt können Sie auch durch eine ausgewogene, gesunde Ernährung einen erheblichen Einfluss auf die Beschaffenheit Ihrer Haut nehmen. Neben Obst und Gemüse ist vor allem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ein wichtiger Faktor für eine straffe elastische Haut.

Bildnachweis: Frank Eckgold / stock.adobe.com

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