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Mittel gegen Heuschnupfen müssen nicht immer chemisch sein

Lesezeit: 2 Minuten Die Mittel gegen Heuschnupfen sind zahlreich. Angefangen bei Cortisonspritzen über langjährige Hypersensibilisierungen bis hin zu Tropfen, Sprays und Hausmitteln. Betroffene leiden unter den Symptomen des Pollenflugs und sind ständig auf der Suche nach optimalen Mitteln. Wir stellen Ihnen einige vor!

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Mittel gegen Heuschnupfen müssen nicht immer chemisch sein

Mittel gegen Heuschnupfen müssen nicht immer chemisch sein

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Klassische Mittel gegen Heuschnupfen:

Eine laufende Nase, gerötete Augen und ein ständiger Juck- und Niesreiz sind die häufigsten Symptome bei Heuschnupfen. Diese zu unterdrücken oder sogar ganz loszuwerden ist der Wunsch eines jeden Heuschnupfen Geplagten. Herkömmliche Mittel gegen Heuschnupfen, wie Augentropfen oder Nasensprays können unangenehme Nebenerscheinungen wie Müdigkeit haben, lindern allerdings kurzzeitig die Symptome.

Andere Patienten schwören auf die Cortisonspritze als DAS Mittel gegen Heuschnupfen. Diese wird ins Muskelgewebe gespritzt und wirkt mehrere Wochen lang anti-allergen. Nebenwirkungen können Knochen- und Hautveränderungen und Wassereinlagerungen sein. Hier ist die richtige Dosis entscheidend.

Ein anderes Mittel gegen Hypersensibilisierung ist die sog. Hypersensibilisierung. Hierbei bekommt der Betroffene in den Wintermonaten die allergieauslösenden Stoffe gespritzt und der Körper gewöhnt sich daran. Vom Prinzip her funktioniert es wie eine Impfung. Betroffene sind nach ein paar Jahren meist völlig beschwerdefrei. Mit einem Arzt kann ein erfolgreicher Behandlungsplan erstellt werden. Hilfreich ist dabei auch ein Pollenkalender, der darlegt, zu welcher Zeit welche Pollen besonders stark fliegen.

Alternative Mittel gegen Heuschnupfen:

Gute Erfolge können auch langfristig mit einer Akkupunkturbehandlung erzielt werden, allerdings müssen zu Beginn parallel noch andere Mittel gegen Heuschnupfen, wie z. B. Tropfen oder Sprays benutzt werden um die Symptome zu lindern, da die Akkupunktur nur langsam wirkt. Homöopathische Mittel oder Schüsslersalze können ebenfalls helfen, die Symptome des Heuschnupfens einzudämmen. 

Eine Vermeidung, mit den Pollen gegen die man allergisch ist in Berührung zu kommen, kann ebenfalls eine große Erleichterung bringen. Dazu gehört es auch, sich in der Hauptflugzeit der Pollen am Mittag zwischen 11 und 14 Uhr nicht im Freien aufzuhalten. Eine Sonnenbrille kann gegen juckende Augen helfen. Ebenfalls empfiehlt es sich als Mittel gegen Heuschnupfen, jeden Tag die Kleidung zu wechseln und die Haare zu waschen, da sich dort viele Pollen am Körper konzentrieren. Wäsche sollte nicht draußen getrocknet werden. Die Nase mit einer neutralen Salzlösung zu spülen entfernt Pollen und unterdrückt die Symptome für eine Weile. Sets zum Spülen der Nase sind in Apotheken erhältlich.

Leider gibt es kein Wundermittel gegen Heuschnupfen:

Es gibt viele Möglichkeiten dem Heuschnupfen den Kampf anzusagen, aber keines ist ultimativ. Bei den einen dauert es recht lange, bis sie ihre Wirkung zeigen, wie zum Beispiel bei der Hypersensibilisierung oder Akkupunktur, andere können starke Nebenwirkungen haben, wie die Cortisonspritze. Tropfen und Sprays unterdrücken bloß die Symptome, bekämpfen aber nicht die Ursache. Jeder muss für sich selber herausfinden, welches das Mittel gegen Heuschnupfen ist, das ihm am Besten hilft und dabei Beschwerden gegen Therapieform und Nebenwirkungen abwägen. Ein Patentrezept gibt es aber leider nicht.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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