Homöopathie Praxistipps

Heuschnupfen homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Obwohl es noch kalt ist und in großen Teilen Deutschlands noch Schnee liegt, haben einige Menschen schon mit den ersten Heuschnupfen-Symptomen zu kämpfen. Lesen Sie hier, welche homöopathischen Mittel bei chronischem Heuschnupfen eingesetzt werden und welche Mittel bei den akuten Heuschnupfen-Symptomen helfen können.

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Heuschnupfen homöopathisch behandeln

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Chronischen Heuschnupfen homöopathisch behandeln

Wenn Heuschnupfen-Symptome über mehrere Wochen anhalten und über mehrere Jahre hinweg immer wieder kommen, spricht man von chronischem Heuschnupfen. Die heftige Reaktion der körpereigenen Abwehr gegenüber Gräsern, Blütenpollen oder Bäumen kann ganz unterschiedlich ausfallen. Je nachdem, ob Symptome der Augen, der Nase oder des Atemtrakts im Vordergrund stehen, kommen unterschiedliche homöopathische Mittel für die Behandlung infrage. 

Homöopathische Mittel und ihre Zuordnung zur Hauptbeschwerde

Stehen das Jucken oder Brennen der Augen im Vordergrund können folgende homöopathische Mittel eingesetzt werden: Arsenicum album, Euphrasia, Natrium muriaticum

Stehen Jucken der Nasenschleimhäute und starker Fließschnupfen im Vordergrund können folgende homöopathische Mittel angezeigt sein: Allium cepa, Arsenicum album, Euphrasia, Galphimia glauca, Lachesis

Stehen Atemprobleme und Husten im Vordergrund können folgende homöopathische Mittel hilfreich sein: Dulcamara, Luffa, Lachesis 

Homöopathische Behandlung von akuten Heuschnupfen-Symptomen

Während für die Behandlung von chronischem Heuschnupfen am besten das angezeigte Konstitutionsmittel geeignet ist, kommen für die Behandlung der akuten Symptome am ehesten die Mittel infrage, die spezifisch für die charakteristischen Beschwerden des einzelnen Patienten angezeigt sind. Das Heuschnupfen-Repertorium zeigt sehr differenziert, bei welchen speziellen Beschwerden welches homöopathische Mittel infrage kommt.   

Die Konstitutionsbehandlung bei Heuschnupfen und der beste Zeitpunkt

Wenn die Heuschnupfen-Symptome schon sehr stark eingesetzt haben, ist es schwer den Organismus noch mit dem angezeigten Konstitutionsmittel umzustimmen. Eine Kombination von akutem Mittel und chronischem Mittel hat sich bewährt. Der beste Zeitpunkt für den Beginn einer homöopathischen Konstitionsbehandlung ist die symptomfreie Zeit in den Wintermonaten. Besonders wirksam ist die Behandlung von eine Vorlaufzeit von etwa zwei Monaten gegeben ist. 

Fazit

Homöopathische Akutmittel für Heuschnupfen-Symptome werden oft nach den charakteristischen Beschwerden des einzelnen Patienten ausgewählt. Je nachdem, ob die Beschwerden der Augen, der Nase oder des Atemtrakts im Vordergrund stehen, kommen unterschiedliche homöopathische Mittel zum Einsatz.

Auch andere Begleitsymptome und die Stimmung, die während des Heuschnupfens auftritt, kann ausschlaggebend für die Auswahl des Akutmittels sein. Chronischen Heuschnupfen behandeln Homöopathen mit dem angezeigten Konstitutionsmittel. Dies kann ein typisches Heuschnupfenmittel sein, muss es aber nicht. 

Weitere Information zur homöopathischen Behandlung von Heuschnupfen finden Sie hier:

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