Homöopathie Praxistipps

Homöopathisches Heuschnupfen-Repertorium: Anwendung

Lesezeit: 2 Minuten Das homöopathische Heuschnupfen-Repertorium bietet Ihnen die Möglichkeit, aufgrund Ihrer spezifischen Heuschnupfen-Symptome, den Modalitäten und den Begleitsymptomen das passende homöopathische Mittel zur Behandlung Ihres Heuschnupfens zu finden.

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Homöopathisches Heuschnupfen-Repertorium: Anwendung

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Heuschnupfen-Repertorium: 1. Schritt – Beobachtung
Nur wenn sie sehr genau beobachten wo Ihre Heuschnupfen-Beschwerden auftreten, wann sie sich bessern, wodurch sie sich verschlimmern und von welchen anderen Symptomen Ihr Heuschnupfen möglicherweise begleitet wird, kann es gelingen das passende homöopathische Heuschnupfen-Mittel für Sie zu finden.

Heuschnupfen-Repertorium: 2. Schritt – Aufschreiben der Symptome, der Modalitäten und der Begleitsymptome
Viele Menschen sind es nicht gewohnt, sich und Ihren Körper so genau zu beobachten, wie es in der Homöopathie erforderlich ist. Wie sich eine Beschwerde anfühlt, mit welchen Gefühlen die Symptome verbunden sind und was man möglicherweise unternimmt, um die Beschwerden zu lindern, kann auf die Spur des richtigen homöopathischen Mittels führen.

Um sich einen Überblick über seine ganz speziellen Heuschnupfen-Beschwerden zu verschaffen, ist es sinnvoll, sich über einen längeren Zeitraum täglich die genaue Art der Beschwerden und den Verlauf der Beschwerden über den ganzen Tag hinweg zu notieren. Manchmal fällt erst nach dem akribischen Mitschreiben eine gewisse Periodizität der Beschwerden auf, so zum Beispiel das Auftreten von heftigen Kopfschmerzen alle 7 Tage oder dass die asthmatischen Beschwerden morgens besser sind und im Laufe des Tages zunehmen. 

Auch eine tageszeitliche Häufung der Niesanfälle beispielsweise morgens oder abends kann besser wahrgenommen werden, wenn man sich die Beschwerden über einige Wochen hinweg regelmäßig aufschreibt.

Heuschnupfen-Repertorium: 3. Schritt – Herausfiltern des Wesentlichen
Dieser Schritt gilt im Grunde für jede Beschwerde, die Sie homöopathisch behandeln wollen. Beim Heuschnupfen ist das Herausfiltern des Wesentlichen deshalb so wichtig, weil Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, meist unter einer Fülle von Symptomen leiden, die auf viele verschiedene homöopathische Mittel hinweisen.

Markieren Sie die Beschwerden, die immer dabei sind, das was Ihnen am meisten auffällt oder das, was Sie am meisten stört. Auch Begleiterscheinungen die Sie merkwürdig finden, die aber immer dann auftreten, wenn Sie Ihre Heuschnupfen-Symptome haben, führen in der Regel zum angezeigten homöopathischen Mittel.

Heuschnupfen-Repertorium: 4. Schritt – Stimmung mit erfassen
In welcher Stimmung Sie sind, wenn Sie Heuschnupfen haben, ist mitentscheidend für die Mittelwahl. Sind Sie gereizt oder werden Sie eher apathisch. Wollen Sie sich zurückziehen und allein sein, oder laden Sie tausend Leute ein, um sich abzulenken? Möchten Sie den ganzen Tag im Bett liegen oder gehen Sie raus um auf andere Gedanken zu kommen? Die Gemütsverfassung bietet in jedem Fall eindeutige Hinweise auf das richtige homöopathische Mittel.

Heuschnupfen-Repertorium: 5. Schritt – Nachschlagen oder Nachlesen unter den verschiedenen Rubriken
Wenn Sie Ihre Heuschnupfen-Symptome einschließlich der Verbesserungs- und Verschlimmerungszeiten, dem was Sie gegen Ihren Heuschnupfen unternehmen und der Stimmung, die Sie haben, wenn Sie unter den Heuschnupfen-Symptomen leiden, notiert haben, finden Sie unter den entsprechenden Rubriken eine Anzahl von infrage kommenden homöopathischen Mitteln. Nur dasjenige homöopathische Mittel, das die meisten Ihrer Symptome mit den jeweiligen Modalitäten und den passenden Begleitsymptomen aufweist, kann Ihren Heuschnupfen dauerhaft verbessern oder gar heilen.

Heuschnupfen-Repertorium: Anmerkung
Besteht Ihr Heuschnupfen schon sehr lange und haben Sie schon einige homöopathische Selbstbehandlungsversuche hinter sich, empfiehlt es sich einen homöopathischen Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen und sich konstitutionell homöopathisch behandeln zu lassen.

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