Praxistipps Verein

Kinder im Verein: Binden Sie die Eltern mit ein!

Lesezeit: 2 Minuten Kinder als Mitglieder Ihres Vereins müssen bei entsprechenden Angeboten selbstverständlich sein. Sie sichern Ihre gemeinschaftliche Zukunft. Kinder in Ihren Verein zu bekommen ist aber nicht mehr so einfach. Denn die Angebote der hypermodernen Gesellschaft sind unübersehbar geworden. Und zur Gewinnung hoffnungsvollen Nachwuchses müssen Sie aus den gewachsenen gesellschaftlichen und individuellen Rechten und Interessen der Familie, die Eltern in die Entscheidungsfindung der Kinder einbeziehen.

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Kinder im Verein: Binden Sie die Eltern mit ein!

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Die Erziehungssichtweisen haben sich ebenfalls geändert. Die außerfamiliären Autoritäten liegen nicht mehr auf der kollektiven Seite, in der Schule oder beim Lehrer. Vorbei ist die Zeit, als Eltern die charakterliche Formung Ihrer kleinen oder größeren “Racker“ vertrauensvoll in die Hände der Gesellschaft legten.

Individualität ist Trumpf. Damit der heimische Nachwuchs später im harten Geschäft des Erwachsenenlebens nicht den Anschluss verliert, nehmen besorgte Eltern die Formung selbst in die Hand. Zur Einschulung ihrer Kinder steht auf dem Ranzen, der Schultüte oder dem Festtags-T-Shirt bereits das Abiturdatum.

Kinder im Verein: Eltern müssen zustimmen
Sie können Kinder oder Jugendliche noch so perfekt für Ihre Vereinsaktivitäten begeistern. Und die “Kids“ können alles noch so “obersupergeil“ finden, was Sie in Ihrem Verein veranstalten. Ohne die Zustimmung der Eltern wird sich mit dem erwarteten Vereins-Nachwuchs kein Rad bei Ihnen drehen.

Bei angeblich bildungsgewinnenden, "kommerziell wertvollen" oder traditionsreichen Aktivitäten sieht es mit der elterlichen Begeisterung sicher nicht schlecht aus. Aber was tun Sie, wenn Ihr Verein Nachwuchs für nicht so im Fokus stehende Vereinsaktivitäten gewinnen möchte oder sogar muss?

Kinder im Verein bedeutet Einbindung der Eltern
Vordergründig steht für Sie die Einbindung der Eltern und das Eingehen in die Familienverhältnisse. Entsprechendes psychologisches Einfühlungsvermögen kann für Sie in diesen Phasen von Vorteil sein. Ein hilfreicher Ansatz ist zu wissen, was Eltern an ihren Kindern nicht mögen. Ihr starkes Argument dazu: “Gemeinschaftsleben schafft Abhilfe.“

Einer Untersuchung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nach, festgehalten im Generationenbarometer 2009, finden so viel Prozent der Eltern von 10-15 jährigen, dass Ihr Kind oder Ihre Kinder:

  • zu unordentlich sind  49%
  • zu viel fernsehen  43%
  • zu viel vor dem PC sitzen  42%
  • teilweise Schwierigkeiten in der Schule haben  39%
  • zu egoistisch sind  27%
  • häufiger Konzentrationsschwierigkeiten haben  26%
  • sich schlecht ernähren  24%
  • ihre Hausaufgaben nicht regelmäßig machen 18%
  • sich zu wenig bewegen  18%
  • öfter aggressiv sind  16%
  • keine Lust haben, am Familienleben teilzunehmen  15%
  • zu viel Geld ausgeben  10%

(Quelle: Hennigsdorfer Generalanzeiger 18.04.2009) 

Wenn Sie mit cleverem Verhalten Eltern für Ihren Verein begeistern und vielleicht sogar in das Vereinsleben einbinden können, haben Sie schon fast gewonnen. Der Rest liegt in der Gewinnung des anhaltenden Interesses der Kinder und Jugendlichen an Ihren Vereinsaktivitäten.

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