Praxistipps Verein

Social Media im Verein gezielt und sinnvoll einsetzen

Lesezeit: 3 Minuten Die sozialen Netzwerke gehören zum Marketing in fast jedem Unternehmen dazu. Warum also sollten Sie Social Media nicht auch in Ihren Verein einbinden? Facebook, Twitter und Co. ermöglichen es Vereinen, neue Mitglieder zu gewinnen und sich zu präsentieren. Darum sollte Ihr Vereinsmarketing unbedingt auch die sozialen Medien berücksichtigen.

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Social Media im Verein gezielt und sinnvoll einsetzen

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Der FC Bayern prescht mit gutem Beispiel voran: Mit "MyFCB" hat der Verein ein eigenes Social Network geschaffen, in dem sich Fans und Mitglieder austauschen können. Somit hat der Fußballverein die Relevanz der sozialen Medien durchschaut. Was die Bayern können, können Sie auch! Nutzen Sie daher ab sofort die Social Media, um Ihrem Verein ein öffentliches Gesicht zu geben. Welche Möglichkeiten Sie haben und ab wann sich welches Netzwerk lohnt, erfahren Sie hier.

Über die Social Media geben Sie Ihren Mitgliedern die Möglichkeit, sich noch stärker mit dem Verein zu identifizieren. Durch die bekannten "Likes" bei Facebook oder "Follows" bei Twitter kann das Mitglied seine Begeisterung über den Verein kundtun, ohne direkt vor Ort zu sein.

Geld sparen im Verein mit Social Media

Fast jeder Verein ist auf die Hilfe von Spenden und Sponsoren angewiesen, sei es, um ein neues Trikot zu kaufen, Flyer als Werbemaßnahme zu verteilen oder aber Veranstaltungen zu organisieren, um die Kommunikation unter den Mitgliedern zu fördern. Das alles kostet Geld. Mit Social Media können Vereine dieses Geld sparen. Werbemaßnahmen über Facebook kosten höchstens ein wenig Zeit und die Kommunikation und Weiterempfehlungen laufen fast wie von selbst. Allein aus diesem Grund lohnt es sich bereits, die Social Media in den Verein zu integrieren. Dass Sie dabei nicht wie der FC Bayern München drei Millionen Freunde finden, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Social Media für den kleinen Ortsverein?

Sicherlich kommt schnell die Frage auf: Lohnt sich eine Facebook-Seite überhaupt für meinen kleinen Verein? Ja, es lohnt sich. Egal, wie viele Mitglieder Ihr Verein zählt: Social Media sollten fester Bestandteil des Vereinsmarketing sein. Angenommen, Sie haben in den Social Media 20 Freunde, die Ihren Verein "liken". Im Vergleich zum FC Bayern ist das eine verschwindend geringe Anzahl. Aber wenn nur 10 Freundesfreunde auf den "Like" ihres Freundes aufmerksam werden, gewinnen Sie dadurch vielleicht bereits neue Mitglieder. Und das ist schließlich das primäre Ziel, das Social Media in Vereinen verfolgen.

Sorgen Sie für Transparenz in den Social Media

Ihr Verein sollte in den Social Media eine hohe Transparenz aufweisen. Das heißt, dass Sie beispielsweise bei Facebook eine Seite eröffnen, die für jeden einsichtbar ist, nicht nur für Ihre Mitglieder. So kann ein potenzielles neues Mitglied in den Social Media erste Informationen über den Verein einholen.

Wer verwaltet Social Media im Verein?

Social Media erzeugen im Verein nur dann eine gute Wirkung, wenn sie regelmäßig aktualisiert werden. Das potenzielle neue Mitglied erkennt sofort, ob es sich hierbei um eine "tote" Seite handelt und verlässt diese schnell wieder. Darum müssen jeden Tag neue Beiträge gepostet werden. Bestimmen Sie eine Person, die für die Social Media im Verein verantwortlich ist. Am Anfang bedeutet die Pflege etwas mehr Aufwand, aber Sie werden sehen, dass sich die Social Media im Verein nach und nach verselbstständigen, wenn die Mitglieder selbst Beiträge posten.

Bedenken Sie auch, dass bestimmte Richtlinien zur "Nettikette" befolgt werden sollten und dies von einem Administrator im Verein überprüft werden muss. Mit diesem haben Sie auch die Möglichkeit, eine Vereinbarung hinsichtlich der Haftung zu treffen und somit rechtssicher zu agieren.

Social Media im Verein: Geben Sie Ihrem Verein ein Gesicht

Sicherlich haben Sie eine Vereinswebsite, auf der Sie Ihren Verein präsentieren. Aber auch in den Social Media lohnt es sich, dem Verein ein Gesicht zu geben. Posten Sie Fotos vom Vereinsvorstand oder vom letzten Fußballturnier. Ein potenzielles Mitglied wird sich eher angesprochen fühlen als von einer statischen Seite ohne Fotos.

Achtung: Social Media sind kein rechtsfreier Raum

Wenn Sie Social Media in Ihrem Verein einsetzen möchten, dann sollten Sie sich unbedingt mit haftungsrechtlichen Fragen auseinander setzen. Denn nicht jeder Inhalt darf ohne Zustimmung des Urhebers gepostet werden und Sie können notfalls zur Rechenschaft gezogen werden, wenn Dritte rechtswidrige Inhalte posten. Social Media in Vereinen ist demnach auch mit einem kleinen Risiko verbunden, dennoch können Sie einen erheblichen Vorteil daraus ziehen und zahlreiche neue Mitglieder gewinnen, wie der FC Bayern eindrucksvoll bewiesen hat.

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