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Helfen Stressbälle wirklich?

Helfen Stressbälle wirklich?
geschrieben von Burkhard Strack

Man findet sie überall, kleine Schaumstoffbälle, die bequem in der Hand liegen. Sie lassen sich verformen, durchknuddeln oder werfen und sie sollen dank dieser Eigenschaften den Besitzer bei Stress zurück in die Gelassenheit führen. Ganz nebenbei haben sie sich auch zu einem beachtlichen Werbeträger entwickelt. Sie sind beliebter Streuartikel bei Messen oder anderen Events.

Bleibt die Frage, bringt ein Stressball wirklich Entspannung?

Stressabbau: Wieso hilft ein kleiner Ball?

Stress hat viele Ursachen und Wirkungen und ein Stressball ist kein Mittel, um einen Konflikt zu lösen. Er kann jedoch dazu beitragen, dass der Stresszustand abgebaut wird. Stress ist ein Belastungszustand: Der Betroffene steht vor der Aufgabe, diese Belastung zu bewältigen. Das versetzt ihn in einen Spannungszustand, die richtige Reaktion und der richtige Umgang mit dieser Situation ist gefragt.

Ein Stressball ist dabei ein probates Mittel, diese Reaktion in geordnete Bahnen zu bekommen. Die Beschäftigung mit ihm hilft, sich zu konzentrieren und ruhig zu werden. Geist und Körper können sich sammeln, der spielerische Aktionismus mit dem Stressball schafft einen einfachen Ausgleich.

Um diesen Erfolg zu sichern, empfiehlt es sich, ein paar Übungen mit dem kleinen Stressball in petto zu haben.

Antistressübungen mit dem kleinen Ball – einfach und überall möglich

Wer den kleinen Anti-Stressball, auch Knautschie oder Squeezie genannt, spielerisch für sein Wohlbefinden einsetzen will, hat viele Möglichkeiten. Erste und einfachste Übung: Man wirft ihn gegen eine Wand und fängt ihn wieder auf. Dauer und Stärke der Würfe obliegen dem eigenen Gemütszustand. Wer es weniger auffällig braucht, greift auf Fingerübungen zurück.

Auf den Stressball wird mit jedem einzelnen Finger abwechselnd Druck ausgeübt. Mit dem Daumen beginnen und Runde zurück, diesmal beginnt der kleine Finger. Vergessen Sie nicht dabei die Hand zu wechseln und am Anfang nicht zu übertreiben, das gibt sonst Muskelkater.

Soll mehr Bewegung ins Spiel kommen, dann können Sie den Ball von einer Hand in die andere geben. Vorne beginnen, die rechte Hand übergibt an die linke, die verschwindet hinter dem Rücken und übergibt dort wieder an die rechte Hand. Diesen Kreisverkehr mehrmals wiederholen und dabei auch öfters die Richtung ändern.

Wer es körperlich ruhiger mag, wirft den Stressball einfach gerade nach oben und fängt ihn mit der Wurfhand wieder auf. Klingt einfach, doch mit der Höhe wächst die Schwierigkeit. Auch bei dieser Übung an beide Hände denken.

Die aufgezeigten Übungen sind nur Beispiele aus einer Vielzahl von Möglichkeiten. Ein Blick ins Internet hilft dem interessierten Ballspieler weitere Tipps zu finden. Aber auch die eigene Kreativität ist gefragt. Einfach probieren, was Spaß macht.

Fazit: Die kleinen Stressbälle sind eine spielerische Möglichkeit, den Stressabbau zu fördern. Sie lösen keine Konflikte, sie unterstützen aber die Konzentration auf eine Lösung. Sie helfen dem Betroffenen, sich über eine leichte Ablenkung zu sammeln, seine innere Unruhe wird zurückgefahren, Stress-Symptome werden abgebaut.

Bildnachweis: diego cervo / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing.