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Heißhunger durch Nährstoffmangel vermeiden

Lesezeit: 2 Minuten Sicher kennen Sie das auch: In der Bank oder Autowerkstatt steht auf dem Tresen eine Schale mit Bonbons oder kleinen Riegeln Schokolade. Auch wenn Sie gar keinen Appetit darauf haben, sie greifen trotzdem zu. Sollten Sie diese oder ähnliche Verführungen allerdings zwingend brauchen, kann auch ein Nährstoffmangel und eine dadurch bedingte Erkrankung dahinter stecken.

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Heißhunger durch Nährstoffmangel vermeiden

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Heißhunger durch Nährstoffmangel vermeiden

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Heißhunger ist eine gute Einrichtung der Natur, uns wissen zu lassen, wann unserem Körper wichtige Nährstoffe fehlen, um richtig zu funktionieren.
Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendig für unseren Körper, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Fehlen dem Körper wichtige Stoffe kommt er aus dem Gleichgewicht und signalisiert es entsprechend – dies müssen Sie nur richtig deuten.

Schlafstörungen

Schlafstörungen –  und damit verbundene körperliche Erschöpfung sowie Konzentrationsschwäche und Übererregbarkeit können auf einen Mangel an Magnesium (Anti-Stress Mineral), Kalium und Melatonin hinweisen. Melatonin ist das Schlafhormon und wird am Abend und in der Nacht freigesetzt und reguliert somit unser Schlafbedürfnis.

Wenn Sie dann kurz vor dem Schlafengehen der Heißhunger auf eine Banane überkommt, dürfen Sie diese getrost noch naschen, denn eine Banane ist genau das Richtige, um die Melatoninproduktion anzukurbeln. Wenn Ihr Schlaf sich dann wieder normalisiert hat, verschwindet unter Umständen auch der Erschöpfungszustand.

Angstzustände und Erschöpfung

Angstzustände, Erschöpfung oder das Burnout-Syndrom können auf einen Mangel unter anderem an Zink, Niacin, Mangan, Vitamin C und Vitamin B6 beruhen. Zink und Vitamin B6 werden benötigt, um den Botenstoff Serotonin im Nervensystem zu bilden. Serotonin ist das Gute-Laune Hormon.

Wenn Sie dann noch einen unbändigen Appetit auf Nüsse, Tomaten, Kohl, Meeresfrüchte, Leber, Vollkornprodukte und ähnliches verspüren, geben Sie dem nach, denn dies trägt sehr zur psychischen Stabilisierung bei.

Muskelkrämpfe

Bei Muskelkrämpfen liegt möglicherweise ein Mangel an Vitamin B1, B6, Natrium oder Vitamin D vor. Wenn Ihnen dazu noch nach Leber, Sardinen, Sauerkraut, Nüssen oder Butter gelüstet, liegen Sie hierbei genau richtig, um sich von Muskelkrämpfen zu verabschieden.

Gerade während der Sommermonate haben Sie vielleicht ständig Lust auf Eis. Dabei geht es meist um den Zuckergehalt. Gerade während der heißen Tage wird oft weniger gegessen, dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel, aber Ihr Gehirn braucht Nachschub an Glucose, und schreit dann nach etwas Süßem. Was liegt dann näher als ein Eis – bei den Temperaturen.

Auch während oder nach einer Diät verspüren Sie Heißhunger auf die Dinge, die Sie sich verkneifen. Einige dieser Dinge kann man sicher gegen gesündere Alternativen austauschen, da viele noch so unscheinbare Nährstoffe große Wirkungen auf  Ihr Wohlbefinden haben.

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Bildnachweis: Klaus Eppele / stock.adobe.com

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