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Gesund abnehmen: Fragen zur LOGI-Methode

Lesezeit: 2 Minuten Die LOGI-Methode verringert nicht nur Ihr Gewicht, sie senkt auch Blutfette und Blutzucker. Sie basiert auf der drastischen Reduktion von Kohlehydraten in der Ernährung. Diese werden durch Eiweiß und Fett ersetzt. Dies scheint zunächst fragwürdig. Warum man trotzdem mehr Fett abnimmt, erfahren Sie hier. Lernen Sie die Umsetzung der LOGI-Methode in Ihrem Alltag kennen.

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Gesund abnehmen: Fragen zur LOGI-Methode

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Gesund abnehmen aber Fett essen?

LOGI kommt aus dem Englischen und bedeutet "Low glycemic and insulinemic". Das Wesen dieser Ernährungsmethode ist die Verwendung von Nahrungsmitteln, die den Blutzucker- und damit den Insulinspiegel nicht oder nur wenig beeinflussen. Mit einfachen Worten werden Kohlehydrate durch Fette und Eiweiße ersetzt.

Dies wirft Fragen auf, hat doch Fett wesentlich mehr Kalorien als Kohlehydrate. De facto ist es aber so, dass nicht das Fett allein fett macht, sondern die Kombination mit Kohlehydraten. Wenn aber keine Kohlehydrate gegessen wurden, ist der Blutzuckerspiegel niedrig.

Dann produziert die Bauchspeicheldrüse auch kaum Insulin und das Körperfett wird zur Energiegewinnung verbrannt und neu aufgenommenes Fett gar nicht erst angelagert. Außerdem provozieren Kohlehydrate Hungergefühle, wenn der Blutzuckerspiegel nach einer Insulinausschüttung reaktiv in den Keller rauscht. Kurz gesagt sind Sie mit weniger Kalorien satt, wenn sie Kohlehydrate reduzieren.

Aber ist fettarme Ernährung nicht gesünder?

Genau dies ist uns ja jahrelang erzählt worden. Betrachtet man aber die Studienlage, so muss man den schlechten Ruf der Fette rehabilitieren. Es ist weder ein positiver Effekt fettarmer Ernährung auf das Risiko von Herz/Kreislauferkrankungen noch ein lebensverlängernder Effekt belegt. Natürlich ist ein erhöhtes LDL-Cholesterin ein Risikofaktor, dieses wird aber durch gerade eine kohlehydratarme Ernährung wie die LOGI-Methode gesenkt, ungeachtet der gegessenen Fette. Toll wenn Sie dann noch zusätzlich Lebertran zu sich nehmen. Fettarme Ernährung hat dagegen objektiv keinen Einfluss auf den Blutfettspiegel.

Ist zu viel Eiweiß nicht ungesund und übersäuert?

Prinzipiell ja, deshalb sollten Nierenpatienten, Rheumatiker und Menschen mit Autoimmunerkrankungen darauf achten, die Eiweißmengen zu beschränken und Kohlehydrate besser durch mehr Fett zu ersetzen. In der LOGI-Methode wird diese Eiweißwirkung aber zum einen durch die viele basischen Gemüse, zum anderen durch geringere Säuerung aufgrund der fehlenden Kohlehydrate mehr als ausgeglichen.

Wie setze ich die LOGI-Methode im Alltag um?

Die Umsetzung geht kinderleicht: Nahrungsmittel von der Basis der Ernährungspyramide können Sie so oft und so viel Sie mögen essen. Hier finden sich Obst und stärkefreies Gemüse (also keine Kartoffeln) mit gutem Öl zubereitet.

Sehr günstig ist beispielsweise Olivenöl, da es das LDL-Cholesterin senkt. Die nächste Stufe stellen Milchprodukte, Nüsse, Eier, Fisch, mageres Fleisch und Hülsenfrüchte dar, die Sie ruhig häufig essen können. Kohlehydratreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Brot, Kartoffeln, Getreide, Reis, Nudeln dagegen bitte nur noch wenig. Na und Süßigkeiten und Weißmehl bitte wirklich nur sehr selten.

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