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Fasten – aber richtig!

Lesezeit: 2 Minuten Im Frühling bietet sich eine Fastenkur an. Welche individuelle Kur zu Ihnen passt, lesen Sie in diesem Artikel. So wird Ihre Frühjahrsreinigung garantiert zum Erfolg! Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt und was Sie vermeiden sollten, wenn Sie richtig fasten wollen.

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Fasten – aber richtig!

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Richtig fasten heißt nicht Hungern – ein paar grundsätzliche Überlegungen

Fasten ist ein freiwilliger Verzicht auf bestimmte oder alle Nahrungsmittel. Im weiteren Sinne könnte man auch auf andere Sachen verzichten, wie zum Beispiel Fernsehen oder das Mobiltelefon. Entscheidend ist die Freiwilligkeit, die einen völlig anderen, eben freien Geisteszustand erlaubt. Hungern ist dagegen ein Notfall. Der Mangel entsteht aus Zwang und Sie sind natürlich voller Sorgen und alles andere als frei.

Fasten im weitesten Sinne ist also das bewusste Unterbrechen einer Gewohnheit. Ziel ist es dabei mehr zu sich zu kommen, d.h. ein Prozess der Wahrnehmung und Reflexion über das eigene Leben. Nicht von ungefähr ging man dafür früher in die Wüste. So hatte man auch äußerliche Ruhe.

Dieser Prozess der Veränderung und Selbstwahrnehmung ist natürlich auch mit Ängsten verbunden. Man weiß eben vorher nicht was entsteht. Dies ist aber natürlich gewünscht und auch gut so, man möchte ja etwas ändern. So wird Fasten zu einem Prozess, der ein gewisses Maß an Zeit und Raum erfordert. Richtig zu Fasten dient unserer Gesundheit und kann eine tiefgreifende Erfahrung sein.

Welche Fastenkur passt zu mir?

Wichtig ist es sich beim richtigen Fasten nicht zu überfordern. Eine realistische Einschätzung von Motivation und Umständen ist erforderlich. Stellen Sie sich ein paar einfache Fragen:

  • Was ist mein Ziel für die Fastenkur?
  • Bin ich überhaupt körperlich fit, oder muss ich Rücksprache mit meinem Arzt oder Heilpraktiker halten, gibt es Dinge die ich besser nicht machen sollte?
  • Was möchte ich wirklich lassen?
  • Wie viele Tage habe ich Zeit?
  • Habe ich in dieser Zeit private oder berufliche Verpflichtungen?
  • Wie viele Pausen kann ich machen?
  • Bin ich körperlicher Anstrengung ausgesetzt?

Haben Sie beispielsweise Zeit sich eine Auszeit für eine Woche oder länger zu nehmen, gibt es die Möglichkeit einer begleiteten Fastenkur in einem Sanatorium. Dies empfiehlt sich in jedem Falle, wenn Sie krankheitsbedingt fasten wollen. Auch Fastenwandern kann eine Möglichkeit sein.

Müssen Sie als Gegenbeispiel Ihren Alltag weiterstemmen, sollten Sie vielleicht nicht gleich ganz auf Nahrung verzichten, sondern eine Apfel oder Reiskur machen oder einfach mal auf alle Milchprodukte verzichten.

Bedenken Sie, dass das Fasten Sie in jedem Falle sensitiver machen wird. Sie werden an bestimmte eigene Grenzen stoßen und daher mit Anforderungen anders als gewohnt umgehen können. Planen Sie deshalb in jedem Fall Pausen ein und legen Sie die ersten Tage der Kur auf ein Wochenende.

Heilpflanzen zur Unterstützung des richtigen Fastens

Kräutertees sind basisch, entsäuern den Körper und daher ein guter Begleiter einer Fastenkur. Eine individuelle Zusammenstellung zur Begleitung macht Ihr Heilpraktiker. An dieser Stelle seien Löwenzahn und Brennnessel empfohlen.

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