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Fasten – Der pure Stress oder Wellnesskur für Ihren Körper?

Lesezeit: 2 Minuten Das Frühjahr ist die Zeit für Diäten. Die überflüssigen Pfunde müssen weg und das möglichst schnell. Was liegt da näher, als einfach zu fasten und die Kalorienzufuhr auf nahezu null zu drücken. Hilft Fasten, um langfristig überschüssige Kilos los zu werden?

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Fasten – Der pure Stress oder Wellnesskur für Ihren Körper?

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Die Voraussetzungen

Für die Zeit des Fastens gilt: nehmen Sie sich für diese Zeit ein paar Tage frei und lassen die beruflichen Belastung hinter sich.

Wenn Sie unerfahren im Fasten sind, die möglichen Reaktionen Ihres Körpers auf eine Fastenkur nicht kennen, gesundheitliche Probleme haben oder sogar Medikamente nehmen müssen, holen Sie sich auf alle Fälle vorher den Rat Ihres Hausarztes ein. Ein andere Alternative: gehen Sie für die Zeit des Fastens in eine Fasten-Klinik(klinisch begleitete Fastenkur).

Ansonsten können Sie beispielsweise beim Fasten-Wandern mit anderen "Leidensgenossen" Zeit verbringen. die Fastenzeit besser überbrücken.

So gelingt Fasten

1. Generell gilt beim Fasten,
entwöhnen Sie Ihr Verdauungssystem langsam von normaler Kost entwöhnen sollten. Reduzieren Sie die Anzahl der Kalorien drastisch.

2. Verzichten Sie beispielsweise zehn Tag auf jegliche Form fester Nahrung und von Genussmitteln wie Kaffee.

3.
Löffeln Sie schon stattdessen schon morgens ein Glas
Organgensaft. Tagsüber greifen Sie zu Kräutertees in rauen Mengen. Als
Mittags-Mahlzeit ist eine warme Gemüsebrühe (ohne Salz) sehr wärmend
und sättigend. Abends führen Sie mit einer Darmspülung oder einem Glas
Glaubersalz (gewöhnungsbedürftig) ab.

4. Bauen Ihre Kost danach langsam wieder mit vollwertigen Lebensmitteln auf.

Fasten als Therapie

Viele Menschen empfinden Fasten als eine Art der Reinigung für Körper und Geist. So, als stelle man die Körperfunktionen wieder auf Anfang und drücke die Starttaste.

Wem hilft eine Fastenkur?

Am meisten profitieren Menschen mit Allergien, Diabetes Typ 2, Störungen des Fettstoffwechsels und Bluthochdruck. Außerdem hilft Fasten auch Rheuma-Patienten. Wenn Sie längere Zeit auf feste Nahrung verzichten, können sich Ihre Blutfettwerte verbessern. Fasten kann aber auch den Blutzucker und  Blutdruck senken. Das konnte inzwischen in vielen Studien nachgewiesen werden.

Ein weiterer Nebeneffekt des Fastens ist, dass es das Immunsystem stärken und das Bindegewebe entwässern kann.

Fasten ist nicht für jeden geeignet

Spezielle Personengruppen wie Schwangere und Stillende, Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion, Nierenleiden oder Diabetiker mit Diabetes Typ 1, sollten auf das Fasten verzichten. Dies gilt ebenso für Kinder und  Personen mit psychischen Problemen.

Fazit: Während der Fastenkur verbessern sich Ihre Blutwerte. Fasten hilft bei Gelenkschmerzen, Diabetes und sogar bei Allergien.

Bei den positiven Nebenwirkungen des Fastens handelt es sich im Wesentlichen um die Reduzierung Ihres Körpergewichts und die in Ihrem Körper ablaufenden hormonellen Veränderungen. Es handelt sich aber dabei nicht um eine sogenannte "Entgiftung", wie häufig behauptet wird.

Bitte bedenken Sie: als Strategie, um langfristig abzunehmen, ist Fasten allerding nicht geeignet.

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