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Erfolg durch zielgerichtete Ansprache

Lesezeit: 2 Minuten Warum haben manche Menschen besonderen Erfolg in Ihrer Präsentation und andere, die scheinbar auf den ersten Blick alles richtig machen, weniger? Die Lösung des Rätsels könnte in der genauen Kenntnis der eigenen Zielgruppe und der Zuhörerschaft liegen. Denn der Erfolg kommt mit der zielgerichteten Ansprache. Lesen Sie hier der Tipps von Julia Sobainsky.

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Erfolg durch zielgerichtete Ansprache

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Haben Sie schon einmal eine Präsentation so richtig versemmelt? Oder wurden Sie einmal Zeuge, wie eine Präsentation ordentlich in den Sand gesetzt wurde? Mangelnder Erfolg kann viele Ursachen haben. Eine der häufigsten durfte aber sein, dass die Präsentation zielgerichtet am Publikum vorbei geht.

Denn vielfach werden bei der Vorbereitung einer Präsentation die wichtigsten Faktoren einfach vergessen: Die Zuhörer. Natürlich geht es ums Thema. Aber es geht auch um die Zuhörer. Und Aufgabe des Referenten ist es nun mal, den Zuhörern das Thema nahe zu bringen.

Mangelnder Erfolg durch mangelnde Beachtung
Immer dann, wenn Referenten sich bemühen, ein Thema möglichst spannend aufzuarbeiten, sollten Sie dies in der Beachtung der Zuhörerschaft tun. Denn sicherlich wird eine Themenaufbereitung unterschiedlich ausfallen, ob sie es für die Belegschaft eines Stahlunternehmens tun, oder für die Mitglieder einer Altenwohnstätte.

Allerdings findet genau dieser Unterschied häufig keine rechte Beachtung, denn Referenten arbeiten Themen oft so auf, als seien sie selber die Zielgruppe. Sie nutzen ihre eigenen Begriffe, Wortspiele, Fachbegriffe, oder Fremdwörter.

Mehr Erfolg durch fremde Erlebniswelten
Um Frustrationen auf allen Seiten zu vermeiden, ist es sinnvoll, im Vorfeld Ihrer Vorbereitung einige einfache Regeln voran zu stellen.

  • Beschäftigen Sie sich nicht zuerst mit dem Thema, sondern mit dem möglichen Publikum. Wer kann Ihre Zuhörerschaft sein? Wie denken diese Menschen? Welches Weltbild haben Sie? Welche Werte? Wollen Sie Anknüpfung an die Zuhörerschaft finden, werden Sie all dies als erstes beachten müssen. Lassen Sie sich auf Ihre Hörerschaft ein!
  • Was hat Ihr Thema mit der Hörerschaft zu tun? Eine simple Frage, die aber beantwortet werden muss. Denn nur, wenn Sie für die Hörerschaft einen wirklichen Sinn und Nutzen sehen und diesen auch kommunizieren, wird Ihr Vortrag Erfolg haben. Alles andere geht an der Realität der Hörerschaft einfach vorbei.
  • Welche Sprache spricht Ihr Publikum? Hoch intellektuelle Professoren? Dann sollten Sie hin und wieder ein paar Fachbegriffe einstreuen, Fremdwörter verwenden. Fachsimpeln Sie dennoch nicht ausschließlich. Denn selbst dann, wenn ein intellektuelles Publikum sich gerne auch einen intellektuellen Anstrich gibt – langweilen tut sich kein Mensch gerne. Wenn Sie Menschen haben, die mit Ihrem Thema bislang kaum in Berührung kamen, sind die einfache Wortwahl und die bildhafte Sprache umso wichtiger. Verwenden Sie Metaphern, greifen Sie auf Storytelling zurück. Aber bleiben Sie auch hier immer im Erlebnisbereich der Hörerschaft.
  • Haben Sie gemischtes Publikum? Dann machen Sie es wie Barack Obama in seinen Reden: Bedienen Sie alle möglichen Publikumstypen. Nur so wird keiner außen vor bleiben und sie werden alle faszinieren und begeistern. Erfolg stellt sich nur durch ein zufriedenes Publikum ein, nicht durch eine perfekt auf den Redner abgestimmte Rede.

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