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Die Passionsblume wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2011 erkoren

Lesezeit: 2 Minuten Die Passionsblume – auch Passiflora genannt – ist eine beeindruckende Pflanze. Zur Arzneipflanze des Jahres 2011 wurde sie von Fachleuten zu Recht gewählt, denn nicht nur die Schönheit der Blüten der Sorte Passiflora incarnata ist beeindruckend, sondern auch ihre vielfältige Heilwirkung.

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Die Passionsblume wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2011 erkoren

Die Passionsblume wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2011 erkoren

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Von der Passionsblume gibt es weltweit über 500 Arten

Die meisten der Passiflora-Arten sind in Amerika beheimatet. Die Passionsblume kommt meist als Kletterpflanze vor, bestimmte Sorten der Passiflora wachsen als kleine Bäume.

Die Passionsblume besticht durch die Schönheit ihrer Blüten, die je nach Sorte in der Blütenfarbe sehr verschieden sind. Die zahlreichen Passiflora-Arten haben Blüten in den Farben weiß, grün, pink über rot bis lila, verschiedenen Blautönen bis hin zum Schwarz. Die meisten Arten der Passionsblume tragen essbare Früchte.

Die Sorte Passiflora incarnata hat violett-weiß gestreifte, auffallende Blüten. Die Kletterpflanze kann bis zu 10 m hoch werden. In der Phytotherapie findet fast ausschließlich diese Passiflora-Gattung Verwendung.

Meist wird das Kraut der Passionsblume in der Pflanzenheilkunde verwendet

Besonders gegen innere Anspannung, nervöse Unruhezustände und Reizbarkeit hat sich die Passionsblume bewährt. Passiflora incarnata wirkt gegen Schlafstörungen, hysterische Anfälle, Angstzustände, aber auch bei nervösen Herzbeschwerden oder nervösen Beschwerden im Magen- und Darmbereich. Auch bei Beschwerden in den Wechseljahren wird sie mit Erfolg eingesetzt. Sie wirkt ausgleichend und beruhigend auf das vegetative Nervensystem.

Extrakte der Passiflora incarnata findet man in modernen Naturarzneimitteln

Was die Indianer schon vor Jahrhunderten wussten, konnte die moderne Arzneimittelforschung nachweisen. Extrakte aus dem frischen Kraut der Passionsblume helfen gegen die verschiedensten Erkrankungen. Heute stehen uns Naturarzneimittel mit Passiflora-Extrakten als Tropfen, Tabletten oder auch als Kapseln zur Verfügung.

Oft wird die Passionsblume mit anderen beruhigenden Naturwirkstoffen, wie Baldrian, Hopfen, Melisse oder Johanniskraut kombiniert. Dadurch verstärkt sich die Heilwirkung der einzelnen Heildrogen. Wer keine fertigen Arzneimittel einnehmen möchte, kann getrocknetes Kraut der Passionsblume, man nennt es auch Passiflorae Herba, als Tee verwenden.

Rezept für einen wirkungsvollen Passionsblumen-Tee

  • Übergießen Sie 1 Teelöffel Passionsblumenkraut mit 150 ml siedendem Wasser
  • Lassen Sie den Sud etwa 10 bis 15 Minuten lang abgedeckt stehen.
  • Schütten Sie den Sud durch ein Teesieb.
  • Trinken Sie den warmen Passionsblumen-Tee schluckweise.
  • Trinken Sie etwa 2 bis 4 Tassen davon über den Tag verteilt.
  • Falls Sie an Schlafstörungen leiden, sollten Sie besonders vor dem Zubettgehen eine Tasse Passionsblumen-Tee trinken.

Bildnachweis: Wingedbull / stock.adobe.com

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