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Die Macht der Temperamente: Die vier Persönlichkeitstypen

Lesezeit: 2 Minuten Alle Menschen sind unterschiedlich. Aber die meisten Menschen sind weniger unterschiedlich als Sie denken. Der Grundansatz der psychologischen Lehre beruht auf der Theorie, dass man vier verschiedene Temperamente in Menschen feststellen kann.

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Die Macht der Temperamente: Die vier Persönlichkeitstypen

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Der griechische Philosoph Empedokles erkannte im 5. Jahrhundert vor Christus, dass alle bekannten Stoffe den vier Grundelementen Wasser, Erde, Feuer und Wind zugesprochen werden können.

Um etwa 400 v. Chr. übernahm der griechische Arzt Hippokrates dieses System und behauptete, dass sich die Eigenschaften der Elemente in den Körperflüssigkeiten wiederfinden und nannte dies die Vier-Säfte-Lehre. Auf Basis dieser Theorie entwickelte der griechische Philosoph und Arzt Galen das Konzept der vier Temperamente.

Laut Galen haben die Körpersäfte eine Vorherrschaft über das Temperament eines Menschen und bestimmen dessen Verhalten.

Galen identifizierte vier verschiedene Typen:

  • Phlegmatiker
  • Sanguiniker
  • Choleriker
  • Melancholiker

Auch wenn Galens Theorie größtenteils widerlegt wurde, so basieren auch viele moderne Lehren der Psychologie nach wie vor auf seiner Kenntnis und seiner Identifikation der Temperamente.

Phlegmatiker

Phlegmatiker (griech. Phlegma – Hitze, Entzündung, Schleim) sind laut Galen ruhige, freundliche, jedoch schüchterne Menschen welche oft zur Langsamkeit neigen. Dadurch, dass Sie so stark in sich gekehrt sind, wirken Sie zu Beginn häufig unhöflich, wenn man Sie jedoch kennen lernt, sind Phlegmatiker herzensgute Menschen.

Auf Grund Ihrer Introversion sind Sie selten in Führungspositionen vorzufinden. Stattdessen finden Sie Phlegmatiker häufig in Berufen, welche ein hohes Maß an Intelligenz, aber wenig Fähigkeiten zum Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen erfordern. 

Sanguiniker

Sanguiniker (lat. Sanguis – Blut) sind laut Galen auf Grund von zu viel Blut im Körper äußerst enthusiastisch und optimistisch, neigen zu Exzessen und können oftmals egoistisch werden. Sie sind meist äußerst enthusiastisch wenn Sie etwas Neues kennen lernen und beruhigen sich wieder, sobald die Eingewöhnungsphase um ist, sie sind lustig und hilfsbereit und in allen Bereichen des Berufslebens vorzufinden.

Choleriker

Choleriker (griech. chole – Galle) sind äußerst temperamentvoll und neigen zu Wutanfällen. Nach Galen liegt das hitzige Temperament von Cholerikern an zu viel gelber Gallenflüssigkeit. Choleriker sind allerdings auch äußerst leidenschaftlich und zielstrebig und sind deswegen heute in vielen Führungspositionen vorzufinden. Wenn Ihr Chef also zu Wutausbrüchen neigt, verzagen Sie nicht, das Problem kennen viele.

Melancholiker

Melancholiker (griech. Melancholia – schwarze Galle) leiden laut Galen im Gegensatz zu den Cholerikern an zu viel schwarzer Galle und werden dadurch oft von Traurigkeitsgefühlen befallen. Sie gelten jedoch auch als echte Künstlernaturen, da Sie einen besonders starken Nutzen aus der Emotionsverwaltung der Künste ziehen können.

Aus diesem Grund werden Melancholiker auch selten in einer Führungsposition in einem wirtschaftlichen Unternehmen vorgefunden. Hierzu fehlen ihnen meist der Antrieb und die Voraussicht.

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