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Beachten Sie auch die psychischen Ursachen von Nahrungsmittelallergien

Lesezeit: 2 Minuten Unter dem Begriff "Nahrungsmittelallergie" wird eine Fülle von Allergien gegen eine Reihe von Lebensmitteln zusammengefasst. Oft sind an Nahrungsmittelallergien auch psychische Ursachen beteiligt. Welche das sind und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

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Beachten Sie auch die psychischen Ursachen von Nahrungsmittelallergien

Beachten Sie auch die psychischen Ursachen von Nahrungsmittelallergien

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Für Nahrungsmittelallergien kann es folgende psychische Ursachen geben:

  • übertriebene Analyse anstatt kritischer Blick
  • die Mutter wird innerlich abgelehnt
  • der Durchfall ist das Ergebnis zu vieler „Eindrücke“
  • die Abhängigkeit vom Partner ist die tiefere Ursache des Aufruhrs

Überkritisches Zerpflücken

Patienten mit hartnäckigen Allergien haben eine geschärfte Wahrnehmung, die sich nur zu gern auf das Detail richtet. Soweit so gut. Das Problem bei dieser Weltsicht ist eine überkritische Analyse. Analyse bedeutet „auseinanderpflücken“, auch geistig. Das bedeutet, dass Nahrungsmittelallergiker sehr strenge Vorstellungen von „richtig“ und „falsch“ sowie „verträglich“ und „unzumutbar“ haben.

Mein Tipp: Ihre Genauigkeit und perfekte Planung sind feine Charaktereigenschaften, aber das Problem ist Ihre Detailversessenheit. Diese Haltung, verbunden mit einer niedrigen Ekelschwelle, was bestimmte Nahrungsmittel betrifft, begründet Ihre Beschwerden.

Nahrungsmittelallergien und die Rolle der Mutter

Unsere erste Nahrung stammt von unserer Mutter. Sie wird identifiziert mit Nahrung in den ersten Lebensmonaten. Was liegt da näher als die Mutter beim Thema „Nahrung“ zu thematisieren? Meine Erfahrung ist: Eine hartnäckige Nahrungsmittelallergie mit heftigen Reaktionen gegen eine Vielzahl von Nahrungsbestandteilen kann ein Hinweis sein auf eine abgelehnte Mutter. Konnte die Mutter keine Muttermilch geben? Wird sie aus anderen Gründen heimlich gemieden?

Mein Tipp: Hinterfragen Sie kritisch Ihre Rolle zur Mutter und Ihre eigene Mutterrolle. Was haben Sie übernommen und was haben Sie innerlich abgelehnt? Ist eine Aussprache möglich?

Mangelnde Widerstandsfähigkeit

Jeder Fünfte ist hochsensibel: feinnervig und dünnhäutig. Diese Menschen müssen sich oft zurückziehen, da zu viele Umwelteindrücke sie schlicht umhauen. Der Körper spiegelt die Seele: zu viele verschiedene Nahrungsbestandteile, komponiert von Designern, führen zu einer Überforderung der Verdauung und zeigen sich als Nahrungsmittelallergie.

Der Körper des Hochsensiblen reagiert auf diese Massen an teilweise künstlichen Stoffen, indem er sie schnell wieder hinaus schickt. Das nennt die Medizin Diarrhö, zu Deutsch: Durchfall.

Mein Tipp: Beginnen Sie noch heute damit, sich zu stärken und sich weniger um die Belange Ihrer Umwelt zu kümmern. SIE sind wichtig, sonst niemand. Sorgen Sie dafür, dass Sie von Ihren Lieben nicht mit jeder Bagatelle behelligt werden. Werden Sie laut, falls nötig! Das werden ganz neue Töne für die Familie sein. Aber es wird sich für Sie lohnen.

Eigentliche Ursache für Ihre Nähe zu anderen: Partnerabhängigkeit

Ich habe mich lange gefragt, warum es für viele Menschen so schwierig ist, sich aus der Familie heraus zu arbeiten, um ganz man selbst zu sein. Die Antwort ist leichter als ich dachte: Partnerabhängigkeit. Wir wollen geliebt werden, zuhören und für andere da sein.

Mein Tipp: Siehe voriger Absatz. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen!

Bildnachweis: anaumenko / stock.adobe.com

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