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Alternativen zur Thuja: Kirschlorbeer als Heckenpflanze

Lesezeit: 1 Minute Kirschlorbeer ist eine echte Alternative zu Thuja als Heckenpflanze. Der Kirschlorbeer(Prunus laurocerasus) besticht nicht nur durch seine tief sattgrüne Farbe sondern er wächst auch besonders schnell! Eine echte Alternative zur Thuja, wenn es um immergrünen Sichtschutz mit Stil geht.

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Alternativen zur Thuja: Kirschlorbeer als Heckenpflanze

Alternativen zur Thuja: Kirschlorbeer als Heckenpflanze

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Kirschlorbeer bietet alles, was wir von einer guten Heckenpflanze erwarten

  • Kirschlorbeer ist winterhart – zumindest die gängigen Sorten wie Prunus laurocerasus ‚caucasica‘. Zu Frostschäden kann es kommen, wenn bei Frost die Wintersonne auf die grünen Blätter scheint. Diese treiben im Frühjahr aber meist wieder gesund durch.
  • Kirschlobeer ist wintergrün. Das ist wichtig, denn meist wollen wir auch im Winter einen Sichtschutz.
  • Kirschlorbeer wächst schnell – ohne Schnitt breiten sich die Pflanzen enorm aus.
  • Kirschlorbeer blüht in guten Jahren zweimal! Duftende weiße Blüten erscheinen im Mai an aufrechten Dolden. Dadurch wirkt die Hecke besonders fein und ist ein Paradies für Schmetterlinge. In guten Jahren gibt es im September/Oktober eine zweite Blüte.

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Kirschlorbeer verträgt häufigen Schnitt

Der Zeitpunkt für den richtigen Schnitt hängt – ehrlich gesagt – von Ihrem persönlichen Geschmack ab: Der Schnitt im Februar/März/April – also vor der Blüte führt zu einem lockeren Wuchs der Hecke und Sie vermeiden durchgeschnittene Blätter. Die Temperaturen beim Schnitt sollten allerdings über 0 Grad liegen.

Mit dem Schnitt nach der Blüte können Sie eine gute spätere Verzweigung erreichen. Eine Kirschlorbeerhecke wächst besonders dicht, wenn man – in den ersten Standjahren mit der Hand-Gartenschere – die Triebspitzen stutzt. Später kann sich der Kirschlorbeer von selbst schon reichlich verzweigen.

In der Regel reicht ein Schnitt pro Jahr. Ein enger glatter Formschnitt wie beim Buchs passt nicht so gut zum Kirschlorbeer, da die großen, glänzenden Blätter zerschnitten werden – eigentlich schade drum.

Mit Kirschlorbeer zeigen Sie ihren persönlichen Stil

Fazit: Kirschlorbeer ist mit seinen immergrünen, ledrigen Blättern für alle Gartenböden geeignet. Es verträgt selbst schattige Standorte. Blätter und Samen sind allerdings giftig. (Die Triebspitzen das Holz und Zapfen der Thuja übrigens auch!) Gleichzeitig ist Kirschlorbeer eine besonders dekorative Heckenpflanze, die gut schnittverträglich ist und locker aufgebaut Ihrem Garten eine besondere Note verleiht!

Bildnachweis: Cornelia Scheidt / stock.adobe.com

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