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3D-Drucker & Virtual Reality: Unternehmen wollen digitale Technologien

Lesezeit: 2 Minuten Die Unternehmen in Deutschland stehen Technologien wie 3D-Druck, Virtual Reality (VR) oder künstlicher Intelligenz sehr positiv gegenüber – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Bitkom.

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3D-Drucker & Virtual Reality: Unternehmen wollen digitale Technologien

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Nach Ansicht der Forscher ist diese Offenheit gegenüber digitalen Technologien auch dringend notwendig, um den Fortschritt und Wohlstand im Land zu sichern. Etwa 40 Prozent der befragten Unternehmen planen, ihre Investitionen im Bereich neuer Technologien zu steigern, 20 Prozent davon wollen ihre Ausgaben sogar im großen Maßstab erhöhen und damit massiv in Zukunftstechnologien investieren.

Digitale Transformation

65 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass sie ihr Geschäftsmodell in Folge der Digitalisierung verändern werden. Grund dafür sind vor allem 3D-Druckverfahren, VR-Anwendungen und künstliche Intelligenz. Auch die Geschwindigkeit des Datenaustausches in der vernetzten Welt trägt ihr Übriges dazu bei – in diesem Bereich ist allerdings noch einiges zu tun. Denn obwohl immer mehr Menschen digitale Technologien verwenden und auch die Wirtschaft ihren Nutzen anerkennt, fehlt es hierzulande noch immer an der optimalen Infrastruktur für den digitalen Datenaustausch. Allein im Jahr 2015 wurden 8,6 Zettabyte an Daten verarbeitet – diese Zahl wird in Zukunft noch weiter steigen.

Notwendige Infrastruktur

Um die dafür notwendigen Kapazitäten zu schaffen, hat die Bundesregierung einen Fond eingerichtet, der dem Aufbau einer leistungsstarken und flächendeckenden Daten-infrastruktur dienen soll.

Eine solche Infrastruktur besteht allerdings nicht nur aus einem Breitbandnetz, sondern auch aus damit verbundenen Rechenzentren. Die darin enthaltenen Server analysieren, verwalten und verarbeiten die Datenströme, die durch die Nutzung digitaler Technologien entstehen.

Unternehmen, die sich keine eigenen Serverräume leisten wollen, können beispielsweise über Anbieter wie 1&1 einen vServer mieten und somit genau die Rechenleistung buchen, die sie für ihr Geschäftsmodell benötigen. Solche vServer eignen sich für diesen Zweck insofern ideal, dass sie sich an den individuellen Bedarf anpassen lassen, wodurch man sie meist sehr kostengünstig und wirtschaftlich einsetzen kann.

Eine Frage der Sicherheit

Im Zuge der Digitalisierung wird die Datensicherheit immer wichtiger. Bereits heute verursachen Datendiebstähle, Sabotage und Hacks jährlich einen Schaden von 51 Milliarden Euro. Unternehmen, die sich digital betätigen, sollten daher einige Dinge beachten:

  • Ein durchdachtes Sicherheitskonzept beginnt bereits bei der Frage, welche Daten überhaupt digitalisiert werden sollten. Dabei sollte zunächst zwischen geschäftskritischen und weniger bedenklichen Daten unterschieden werden. Dadurch kann vorab entschiedenen werden, welche Daten in der Cloud landen und welche stattdessen lieber lokal gespeichert werden sollten. Dadurch können besonders kritische Hacks verhindert werden.
  • Genauso, wie die Hacker-Attacken zunehmend automatisch erfolgen, muss auch die Abwehr automatisiert werden. Dazu benötigen Unternehmen Virenscanner, Firewalls und auch verschlüsselte IP-VPN-Tunnel, die den Zugriff auf die in der Cloud gespeicherten Daten beschränken und selbige automatisch schützen. Besonders durch die sogenannte Intrusion-Detection- und -Prevention-Systeme können Angriffe bereits in frühen Stadien erkannt und somit augenblicklich Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
  • Auch der menschliche Faktor sollte in einem modernen Sicherheitskonzept bedacht werden. Denn meist sind es nicht Sicherheitslücken, die Hacker den Weg in das Firmennetzwerk ebnen, sondern unbedachte Mitarbeiter. Sie nutzen infizierte USB-Sticks, schließen ihr Smartphone an das System an oder surfen auf unsicheren Webseiten im Netz. Daher sollten Mitarbeiter über Sicherheitsrisiken aufgeklärt und auf klassische Nutzerfehler und verbreitete Hackermethoden hingewiesen werden.

Bildrechte:
Flickr Auch der 3D Drucker wurde fleißig benutzt
Open Knowledge Foundation Deutschland
CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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