Stress

Nervöses Augenzucken durch Stress: Was können Sie tun?

Nervöses Augenzucken durch Stress: Was können Sie tun?
geschrieben von Burkhard Strack

Die meisten Menschen kennen das und Sie hatten es wahrscheinlich auch schon einmal: nervöses Augenzucken durch Stress. Aber was können Sie dagegen tun? Und könnte es vielleicht ein Anzeichen einer Krankheit sein oder ist es völlig harmlos?

In den meisten Fällen hat das Augenzucken völlig harmlose Ursachen. Doch in seltenen Fällen kann auch eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken, wie ein Tumor. Sollten Sie beunruhigt sein und das Augenzucken hält über mehrere Wochen an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. In vielen Körperregionen treten nervöse Zuckungen auf, man nimmt sie jedoch nicht wahr.

Das Augenzucken nehmen wir direkt wahr, da die Muskeln am Auge direkt unter der Haut liegen. Es schmerzt nicht, aber es kann schon störend sein, wenn das Auge ständig zuckt. Dies kann an beiden Augen auftreten, meistens ist jedoch nur das linke oder das rechte Auge betroffen. Außer Stress kann auch eine Ermüdung des Auges, Magnesiummangel, neurologische Erkrankungen oder eine Augeninfektion Auslöser des Zuckens sein.

Was können Sie dagegen tun?

Wenn Sie nur ab und zu an einem zuckenden Auge leiden, ist dies nicht unbedingt ein Grund zum Arzt zu gehen. Dann ist Stress dafür als Auslöser verantwortlich. Vermeiden Sie Stress, kommen Sie zur Ruhe und entspannen Sie sich von der Hektik des Alltags. Auch Massagen am Augenlid können helfen, es zu entspannen. Massieren Sie Ihr Augenlid vorsichtig mit Ihren Fingern und sobald das Lid entspannt, verschwindet das Zucken wieder.

Sollten Sie durch Ihren Beruf viel an einem Computer arbeiten, empfiehlt es sich öfter mal zu blinzeln und kleine Pausen einzulegen und den Blick vom Bildschirm abzuwenden. Nach Feierabend sollten Sie dann lange Tätigkeiten am Computer, Fernseher sowie am Smartphone vermeiden, um die Augen nicht noch länger zu beanspruchen.

Auch Magnesiummangel kann als Ursache in Frage kommen. Magnesiummangel stört die Kommunikation zwischen Nerv und Muskel des Auges. Einseitige und ungesunde Ernährung, eine Schwangerschaft, Diabetes und regelmäßiger Sport führen zu einem erhöhten Bedarf an Magnesium. Stellen Sie sicher, dass Sie mit genügend Magnesium versorgt sind, um dies als Ursache auszuschließen.

Doch sollte das Zucken über einen längeren Zeitraum, vielleicht sogar über Wochen auftreten, suchen Sie einen Augenarzt auf. Dieser kann Augenerkrankungen ausschließen. Auch ein Neurologe wäre ein Ansprechpartner, dieser kann ernsthafte Erkrankungen an den Nerven oder eine Fehlsteuerung im Gehirn ausschließen. Natürlich ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung und ein ausgeglichener, entspannter Lebensstil schon eine sehr gute vorbeugende Maßnahme, die gar nicht erst ein Lidzucken zulässt.

Bildnachweis: karin / stock.adobe.com

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.