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Warum sich die Beschäftigung mit dem Betriebsklima lohnt

Lesezeit: 2 Minuten Über das Betriebsklima wird viel gesprochen und geschrieben. Hier erfahren Sie, warum sich Arbeits- und Sozialwissenschaftler, Psychologen und Ökonomen intensiv mit diesem Thema befassen. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen Betriebsklima und Produktivät der Mitarbeiter deutlich gemacht.

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Warum sich die Beschäftigung mit dem Betriebsklima lohnt

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Zum Betriebsklima hat heutzutage jeder was zu sagen. "Das Betriebsklima bei uns ist so gut/ so schlecht/ extrem verbesserungswürdig/ gibt es überhaupt nicht". – Ja, sogar das letztere wurde schon kundgetan.

Überall, wo Menschen zusammen sind, gibt es ein Klima oder eine Atmosphäre. In Betrieben herrschen bestimmte Umstände und heutzutage beschäftigen sich viele Menschen, Studien, Bücher und Lehrgänge mit dem Thema. Warum eigentlich?

Betriebsklima: Ein Historischer Überblick
Gehen wir mal in der Geschichte ein bisschen zurück. Die Beschäftigung mit dem Betriebsklima beginnt in der Zeit des Frühkapitalismus. Zuvor hat der Mensch gearbeitet um zu überleben.

Auf einmal gab es Maschinen, die die Arbeitskraft des Menschen ersetzten, die zuverlässig funktionierten und außerdem einstellbar waren, so dass sie größere oder kleinere Mengen produzieren konnten. Wenn sie nicht funktionierten, wurden sie repariert. Im Zuge der Industrialisierung wurde dann der Mensch als Produktionsfaktor entdeckt, jedoch: der Mensch funktioniert nicht so wie eine Maschine.

Mancher Arbeiter war hochproduktiv, mancher ganz das Gegenteil. Da eine kontinuierliche, zähl- und berechenbare Arbeitsleistung erwünscht war, sollte der Mensch entsprechend "funktionieren". So begann man, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie man das hinbekommt. In der Folge untersuchten viele kluge Menschen – Arbeitswissenschaftler, Psychologen, Ökonomen und andere – die menschliche Arbeitskraft und stellten als erstes die Frage: "Warum arbeiten Menschen?"

Welche Bedürfnisse treiben Menschen an?
Der naheliegende Grund ist, dass Menschen überleben möchten. Das bedeutet, zunächst stehen die Bedürfnisse im Vordergrund. Der Mensch möchte satt sein, nicht in der Gefahr stehen zu erfrieren, verdursten o. ä. und nicht befürchten müssen, dass er von wilden Tieren gefressen wird.

Wenn diese Bedürfnisse erfüllt sind, kommen menschliche Motive (lat. motus = Bewegung, Antrieb) zum Tragen: "Warum tue ich, was ich tue?".

Und welche Motivationen
Die Sozialwissenschaftler haben herausgefunden, dass es grundlegende menschliche Bedürfnisse gibt, welche die individuelle Motivation der Menschen bestimmen. Populär formuliert kann man sagen, dass die Ursache des menschlichen Tuns sich in den folgenden Grundsätzen beschreiben lässt:

  • soziale Zuwendung erfahren
  • geachtet werden
  • recht haben
  • wichtig sein

Ein Beispiel: Jemand schreibt einen Leserbrief an die Zeitung, der abgedruckt wird. Damit erlebt er das Gefühl der Achtung, fühlt sich wichtig und erfährt soziale Zuwendung. Außerdem wird seine Meinung, mit der er subjektiv Recht hat, veröffentlicht.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen Erkenntnissen?
Warum ist es wichtig, dies alles zu wissen? Nun, genau hier fängt das Betriebsklima an. Klaus Werner Stude, Berater für Organisationsentwicklung, führt hierzu aus: "Wenn bekannt ist, was Menschen zur Arbeit bewegt, wird klar, warum sie wie arbeiten und warum der eine besser und der andere schlechter arbeitet".

Wie beschrieben, haben Arbeitswissenschaftler festgestellt, dass Menschen dort besser arbeiten, wo sie bei ihren menschlichen Motivationen abgeholt werden. Nimmt der Arbeitgeber den Mitarbeiter (und zwar jeden, auch denjenigen, der in der Hierarchie ganz unten ist) ernst, gibt er ihm das Gefühl, sich mit seiner Meinung und seinen Vorschlägen einbringen zu können, achtet und respektiert er ihn, so wird der Mitarbeiter sich mehr anstrengen, um gute Leistung zu erbringen.

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